Selbstregulation: Wege aus der emotionalen Ohnmacht
Shownotes
Manche Krisen machen wir uns selbst – doch wie kommen wir da wieder raus?
Kennst du das Gefühl, in einer Krise völlig ausgeliefert zu sein? Momente, in denen du dich selbst beim Unglücklichsein beobachtest und das Gefühl hast, nichts dagegen tun zu können? Was eine Krise oft so belastend macht, ist das Gefühl der Ohnmacht – aber genau hier setzt Selbstregulation an.
Tanja und Birgit wissen aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, sich einer Situation hilflos ausgeliefert zu fühlen. Sie kennen auch die Strategien, die helfen, wieder handlungsfähig zu werden. In dieser Folge sprechen sie über Wege, Emotionen nicht nur zu erleben, sondern sie auch bewusst zu regulieren.
Kälte oder Klarheit? Wie du dich gesund abgrenzt
Ein häufiger Irrglaube ist, dass emotionale Abgrenzung bedeutet, kalt oder gefühllos zu werden. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Wer sich selbst regulieren kann, verliert nicht die Fähigkeit zu fühlen, sondern gewinnt die Fähigkeit, seine Gefühle bewusst zu steuern. Gefühle sind eng mit unserer Wahrnehmung der eigenen Situation verknüpft – und genau hier liegt die Chance zur Veränderung.
Praktische Tools zur Selbstregulation:
Die richtigen Fragen stellen: Wem gehören die Gefühle, die ich gerade spüre? Sind es wirklich meine oder habe ich sie übernommen?
Emotionen identifizieren: Was genau fühle ich gerade? Und warum?
Das Emotionsrad als Kompass nutzen: Ein wertvolles Tool, um die eigene Gefühlslage besser einzuordnen und bewusster mit ihr umzugehen.
📚 Buchtipp: Gefühlsrad-Tagebuch: Rad der Emotionen – Ein hilfreiches Tool zur Reflexion und Vertiefung deiner emotionalen Kompetenz. Dieser Buchtipp gilt nur exemplarisch. Es gibt im Internet auch viele frei verfügbare Informationen zum Emotionsrad, falls du nicht so tief einsteigen möchtest.
Diese Episode ist für alle, die lernen möchten, mit ihren Gefühlen bewusster umzugehen, sich selbst nicht mehr ausgeliefert zu fühlen und gestärkt aus schwierigen Momenten hervorzugehen.
Hör rein und entdecke, wie du deine emotionale Kompetenz weiterentwickeln kannst!
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Transkript anzeigen
00:00:00: Klar zu haben, ich stecke da nicht drinnen.
00:00:03: Das bist du und ich helfe dir!
00:00:05: Ich kann wenn überhaupt nur Hälften oder Impulse geben oder da sein aber ich steke nicht in deiner Situation und deswegen leide ich auch nicht mit.
00:00:14: Hallo, ich freue mich dass wir die nächsten Minuten miteinander verbringen und möchte Birgit Kerstin Regenstein vorstellen studierte Politikwissenschaftlerin Und mit Ihrem Unternehmen unterwegs, mit den Schwerpunkten Leadership Resilienz und Konflikte als Coach und Trainerin.
00:00:33: Ja, Tonya das kann ich nur zurückgeben.
00:00:35: Tonya Gatzke sitzt hier neben mir eine ganz tolle Kollegin, Therapeutin und auch Coach.
00:00:40: Sie selber arbeitet mit den schwerpunkten Burnout und Selbstwert Beziehung und Kommunikation ist außerdem Oberkommissarin.
00:00:50: An dieser Stelle macht es gerade den ganz, ganz spannenden Mix aus.
00:00:54: Denn die Gespräche, die wir führen sind immer spannend
00:00:56: mit ihr!
00:01:03: Hallo und hier sind wir wieder – hallo Birgit!
00:01:06: Hallöchen!
00:01:08: Wie schön dich zu sehen?
00:01:09: Das ist ja immer unser Glück, unser Vorteil, dass wir uns auch sehen wenn wir miteinander reden.
00:01:13: Liebe Zuhörerinnen und Zuhürger, Ihr hört uns aber wir ... Wir sehen uns und das ist immer wieder eine Freude.
00:01:21: Ja, das ist es wirklich.
00:01:22: Und wir haben heute ein spannendes Thema wieder mitgebracht.
00:01:25: Letztes Mal haben wir das Krisenthema raus aus der Krise und haben auch Techniken reingebracht.
00:01:33: wie kann ich mich selber regulieren?
00:01:35: Also was ist wichtig um aus der krise gefühlsmäßig rauszukommen weil manchmal können wir ja nicht ändern was uns da gerade der Gott uns präsentiert.
00:01:47: Und da würden wir heute gerne nochmal mehr drauf eingehen, Selbstregulation heißt das Wort?
00:01:54: Ja genau!
00:01:54: Selbstregulation ist eben... Also raus aus der Krise.
00:01:57: Selbstwirksamkeit darüber hatten wir eben noch mal gesprochen und ich finde es eine sehr schöne Schlussfolgerung dass wir jetzt also da sind wir uns ja einig dass wir in die selbst Regulation gehen.
00:02:07: denn spannend ist ja das bei all dem was uns in Krisen beschäftigt Das Gefühl der Überforderung, das Gefühl des Ausgeliefertseins.
00:02:14: Das Gefühl... Keine Ahnung was?
00:02:17: Angstsorge um dann daraus zu gehen mit Techniken die wir beim letzten Mal vorgestellt haben aber braucht eben auch ein Gespür für das was ich eigentlich gerade empfinde bis dahin dass tatsächlich nicht alle Krisen fremd bestimmt, sondern manche mache ich ja selber.
00:02:34: Indem ich mal gerade an der unpassenden Stelle ausflippe oder aber indem ich eben in der unpassensten Stelle einfriere und überhaupt gar nicht mehr richtig einen vernünftigen Move machen kann bestimmte Bewegung oder bestimmte Worte sagen kann.
00:02:48: also das heißt an dieser Stelle gibt es durchaus auch Krisen die wir selber machen Und hier glaube ich sind wir richtig cool damit unterwegs weil das dockt ja auch an das was wir in unserer Ausbildung gelernt haben MSE Training, hier auch nochmal die Selbstregulation anzusteuern.
00:03:04: Also
00:03:04: ich bin
00:03:05: genauso gespannt wie du liebe Zuhörerinnen und Dutzuhöreren wohin das Gespräch zwischen Tanja und mir uns führen wird denn wir haben paar Ideen so wie immer.
00:03:14: aber was?
00:03:14: Wir sind ja so wie wir sind und wer weiß wo wir da enden mal schauen
00:03:19: Genau Ja.
00:03:21: und das erste was mir eingefallen ist als du gerade gesagt hast ja manche Krisen machen wir selber Worüber wir gar nicht gesprochen haben, aber was wir vielleicht machen können.
00:03:32: Was ja jede Krise glaube ich zu einer Krise macht ist ein gewisses Ohnmachtsgefühl oder?
00:03:37: Also wenn du ausflippst obwohl du eigentlich gar nicht ausflippen möchtest, ist da ja so ein.
00:03:42: Ich kann nicht anders.
00:03:43: ne also man guckt sich ja manchmal beim Unglück zu finde ich
00:03:48: Ja ohja das sind coole Satz Das sind wirklich cooler Satz.
00:03:51: Also tatsächlich ist es so Wenn man aus flippt dann glaub ich fühlt man sich gerade hochwirksam.
00:03:57: Ja, so.
00:03:58: Aber in der Reflektion dahinter merkt man und vielleicht das auch nur für sich alleine und im stillen Kämmerchen, dass man der eigenen Emotion echt ausgeliefert war weil man nicht mehr die Herren dieser Emotionen war sondern die Emotion selbst den Hut aufgenommen hat, ne?
00:04:16: Also wenn ich rumschreihe also wenn ich mich an Zeit nähne dann war... Nee, also ich glaube dann habe ich mich nicht hochwirksam gefühlt, sondern es war irgendwie irgendwie so der versuch, durchzudringen mich verständlich zu machen.
00:04:31: Aber also ich habe dann angefangen zu schreien wenn ich keinen anderen auswegte... Also nee eigentlich auch so ein Gefühl der Verzweiflung wenn ich mich jetzt gerade daran erinnere.
00:04:43: Okay jetzt müssen wir mal bisschen langsamer machen weil du und ich ja beide durch Supervision und Selbstreflektion und Arbeit an uns selber viele unserer Verhaltensmechanismen bereits auch steuern können.
00:04:54: Wir haben das ist eines unserer Instrumente, die wir lernen.
00:04:58: Wenn ich jetzt auf meine Ausbrüche zurückschaue dann würde auch sagen dass es eher die Sorge gewesen ausgegrenzt zu werden irgendwie in Abhängigkeit zu geraten oder so.
00:05:11: wenn ich jetzt also aus der Reflexion zurückschaue Dann würde ich das auch so bewerten.
00:05:15: aber ganz ernsthaft als ich da bin Ich mit meiner Familie gestritten habe und mal ebenso sehr eloquent aber sehr energisch und an sich total out of order war, dann habe ich einfach gemerkt... Ich rede die jetzt an die Wand.
00:05:28: Und das zu Recht!
00:05:33: Also als Tool quasi, ne?
00:05:35: Das ist so gerade ein Werkzeug um sein Ziel zu erreichen.
00:05:40: Ja also genau.
00:05:41: Vielleicht aber finde ich das total spannend wo wir gerade landen in unserem Gespräch weil es vielleicht Trotzdem ist eine kleine Ecke des, ich kann grad nicht anders.
00:05:53: Ich glaube, das kriegen wir alle in solchen Momenten mit.
00:05:56: Auch in der Erstarrung!
00:05:58: Man denkt immer... also beleidigte Leberwurst sagen wir ja von draußen oder da ist jemand wie eine Mimose.
00:06:03: Das sind hier alles ganz wahnsinnige Worte mit Haffern und dann bleibt dann das Gegenüber einfach stocksteif oder zieht sich zurück oder findet keine Worte oder ist irgendwie gar nicht mehr zugänglich?
00:06:14: Ja, dann sind es ja Dinge die auch einen Wahnsinnigen gemacht haben in der Interaktion.
00:06:21: Also sprich, da gibt es eine bestimmte Wirksamkeit vom Gegenüber mit diesem Verhalten.
00:06:26: Und ich glaube auch da gibt das Momentum die kleine Ecke in dem ist eben auch realisiert wird.
00:06:31: Ich kann gerade gar nicht anders und da vielleicht auch so ein Rest Sensibilisierung für sich selber da ist.
00:06:39: So ideal ist das Verhalten jetzt nicht.
00:06:42: Da könnte ich dann mit aber ich glaube nicht dass das hier im Frontalappen steht.
00:06:49: Sie meiner guck wie ausgeliefert du bist gegen die dicke.
00:06:53: Das glaube ich nicht, dass wir das dann zu diesem Zeitpunkt machen und dann werden wir reflektiert da glaub
00:06:58: ich.
00:06:59: Ja so gesehen natürlich wenn man einen Schritt nach vorne geht und ich stehe an diesem Punkt noch wo ich als Machtinstrument nutze klar
00:07:09: ja und interessant ne?
00:07:10: Dass wir beide das aber auch kennen.
00:07:12: Achja wer kennt das denn nicht?
00:07:15: Ich glaube und es ist meine feste Überzeugung, dass das quasi Pflicht ist für jeden guten Therapeuten oder Coach Krisen zu haben.
00:07:25: Weil wie will ich denn nachempfinden können was derjenige gerade durchmacht?
00:07:30: Oder was helfen könnte oder was nicht wenn ich nicht in Löcher gefallen wäre?
00:07:36: Genau, und es ist ja so wie wir jetzt gerade auch das gesagt haben.
00:07:40: Es ist ja auch großartig dass wir wissen, dass die Instrumente, die wir anbieten, ja auch eine Wirkung haben weil wir sie ja selbst an uns angewandt haben und Sie eine Wirkung hinterlassen haben.
00:07:50: also in Bezug auf meine emotionalen Ausbrüche bin ich bedeutend regulierter.
00:07:54: Also mein familiären Kontext wurde das jetzt vor kurzem Weihnachten weit mal die heiße Zeit ja wurde das sehr positiv konnotiert!
00:08:01: Wir hatten ja ein friedliches Weihnacht Blinker, blinker Mama.
00:08:09: Obwohl es total stressig war.
00:08:12: Aber eben nicht dieser Ausflipmoment da.
00:08:15: Ja, well done!
00:08:19: Also das ist die gute Nachricht vielleicht jetzt schon gleich am Anfang?
00:08:22: Wir reden hier erstens nicht wie eine blinde von der Farbe weil wir genau diese Momente des sich ausgeliefert fühlen und des vermeintlich sich wirksam darstellen sehr gut kennen.
00:08:35: Aber wir wissen auch, dass es Wege rausgibt.
00:08:37: Und darüber möchten wir gerne mit dir liebe Zuhörerinnen und dir lieber zuhöriger gerne reden.
00:08:43: Als wir im Vorgespräch ja uns so ein paar Eckdaten oder Themenbereiche uns überlegt haben, da sind Sätze mir gekommen, sowas Kunden manchmal sagen.
00:08:54: So ich möchte das eigentlich gar nicht dieses reguliert sein weil ich will ja nicht kalt werden.
00:09:01: Das gilt in Fehlerlei Hinsicht.
00:09:03: also zum einen eben wenn mich mehr kalt lässt, dann überstehe ich vielleicht die eine oder andere Situation besser.
00:09:11: Aber was sagt das über mich aus?
00:09:14: Also dieses Unnahbarsein oder jemand hat auch gesagt mal ich muss quasi lange leiden, wenn eine Liebesbeziehung vorbeigegangen ist weil dass meine Loyalität quasi Also die Ernsthaftigkeit der Beziehung quasi unterstreicht.
00:09:30: Also lange Leidenszeit gleich, ich hab sie wirklich sehr geliebt und das sind natürlich...
00:09:35: Das ist auch ein Meter sozusagen zu nehmen, je länger ich leide, desto wichtiger und desto wertvoller war die Beziehungen, die ich da verloren habe so?
00:09:42: Genau!
00:09:44: Und das eben auch in Verbindung mit dem was ich am Anfang gesagt hat, dass sich eben wenn ich nicht leide... Achso und es gilt natürlich auch, wenn ich mitleide also Wenn es meinem Partner nicht gut geht, wie kann ich denn dann lachen?
00:09:57: Also was wäre ich denn für eine Person?
00:10:00: Das gilt je kränker der Partner ist und dabei rede ich jetzt nicht von Arbeitsplatzverlust sondern wenn dein Partner zum Beispiel eine Depression hat oder irgendwie sowas.
00:10:10: Das nennt sich Koabhängigkeit.
00:10:13: eigenes Glück daran festmachst, kann ich dem anderen helfen oder nicht?
00:10:18: Also da rate ich ganz dringend von ab des ganz dünnes Eis.
00:10:21: Aber das ist jetzt nochmal... Ich bin gerade eingefallen, aber jetzt noch mal eine ganz andere Schiene.
00:10:25: Ja genau und es ist tatsächlich ne andere Schienekoabhängigkeit.
00:10:29: Spare mich mal kurz als Thema auf unseren Pool vollmachen, genau!
00:10:33: Du wirst nie kalt wenn du dich abgrenzen kannst vom Gefühl.
00:10:37: Das finde ich ganz wichtig.
00:10:38: Genau, und es geht ja hier auch nicht darum die Gefühle einfach nicht zu haben sondern sie zu regulieren.
00:10:44: Das heißt also Gefühlen als solche sind ja... etwas, was in unserem Körper entsteht.
00:10:50: Darauf haben wir nur bedingt Einfluss.
00:10:54: Das finde ich dabei auch noch mal wichtig zu verstehen, dass nämlich Gefühle immer gekoppelt sind an das wie ich mich gerade im Kontext wahrnehme.
00:11:01: Ich sehe was, ich nehme was wahr und zack hab' ich ein Gefühl dazu!
00:11:04: Ich rieh was, zack habe ich ein gefühl dazu!
00:11:06: Ich höre was, ZACK habe ich einen gefühl dazu!
00:11:08: Also da sind alles die Dinge, die sind natürlich sehr eng miteinander verknüpft... Ich würde gerne einmal noch zurückgehen zu dieser Episode weil es mein Partner schlecht geht.
00:11:18: Weil ich nämlich jetzt gerade ein ganz tolles Beispiel bei uns in unserem Freundeskreis erlebe, also nicht toll, weil unser Freund sehr schwer krank ist aber seine Frau tatsächlich regelmäßig dafür sorgt dass sie so kleine Auszeiten hat.
00:11:33: mal ist das ein Shoppen-Tag, mal ist es ein Wellness Tag und daraus schöpft sich so viel Kraft die sagt mir geht das ist wie ein kleiner Urlaub für mich um dann wieder präsent sein zu können.
00:11:44: Das ist natürlich etwas, was genau dahin... Was sozusagen die Belohnung daran ist.
00:11:50: Wenn ich empathisch mit fühlen und begleiten will, dann generiere ich eben auch aus solchen Momenten der Selbstfürsorge, auch schon wieder ein neues Wort, tatsächlich ja auch Kraft und Kapazität um hier wirklich dem auch entsprechend zu können.
00:12:05: Das nochmal so als kleiner Ausflug aber steht hier als Wort nehmen wir garantiert irgendwann noch mal auf.
00:12:11: Also ich finde das gar nicht als Ausflug, sondern ich sehe es tatsächlich auch als Teil von dem, worum wir heute reden.
00:12:20: Also selbst für Sorge ist kein nice to have, sondern ist ja total wichtig dass sich eben nicht mit jemand anderem Mitleide bis zur Selbstaufgabe Kein Zeichen ist von Loyalität.
00:12:34: Im Gegenteil, du kannst ja dem anderen umso besser helfen, je besser du aufgestellt bist.
00:12:38: Wenn deine Freundin von ihren Ausflügen zurückkommt dann ist sie randvoll wieder mit.
00:12:44: Und das ist ja das was zählt und da kann sie ja noch besser für den Anderen da sein!
00:12:50: Ja, ja.
00:12:51: Genau so und hier finde ich es nochmal sehr spannend.
00:12:55: aber ich finde auch wir müssen jetzt genau aufpassen wo wir hin wollen.
00:12:59: Ach, du bist eine so große Verführung für mich!
00:13:03: Ich kann mit dir über so siebzehntausend andere Sachen... Aber wir haben uns vorgenommen selbst die Regulation zu sprechen.
00:13:11: Ja, also aus diesem Grunde liebe Zuhörerinnen.
00:13:14: Wir haben jetzt Appetit gemacht auf eine Episode von der die noch nicht wissen wann sie kommt.
00:13:19: Ich glaube wir haben schon das eine oder andere mal in anderen Episoden dazu gesprochen.
00:13:22: Also höre einfach nur mal rein.
00:13:23: Aber jetzt bleiben wir bald im Thema Selbstregulation.
00:13:32: Okay, okay.
00:13:34: Aber an der Stelle finde ich es noch mal wichtig, lass uns mal anknüpfen daran!
00:13:37: Genau, also Mitgefühl mit Leid auch so was wie Loyalität, Verlässlichkeit bis zur Selbstaufgabe.
00:13:44: So ne?
00:13:45: Weil Ich darf mein Gefühl... meinen Mitgefühl, mein Mitleid eben nicht kanalisieren.
00:13:52: Weil ich sonst Sorge habe aus dem Bezug zu gehen, aus der Beziehung mit den Menschen zu enttäuschen und ihnen alleinzulassen.
00:14:00: Und hier sollten wir nochmal genauer hingucken was passiert da eigentlich?
00:14:04: Also Mitleit, mit Gefühl sind ja Worte die scheinbar dasselbe sagen.
00:14:09: aber ich finde das ist noch mal wesentlich, dass wir hier vielleicht anfangen ein bisschen zu sitzieren um dann nochmal zu schauen wie wie wir dir hier an die Bezuhörer auch Tipps geben können.
00:14:20: Also den großen Unterschied sehe ich da drin, ob ich in deinem Körper stecke als ob es mein eigener wäre oder ob ich dir quasi zu sehe und trotzdem mein eigenes Leben habe.
00:14:31: also wenn ich als Polizistin damals an einem Tatort gestanden hab und das sind schlimme Dinge passiert und ich stelle mir jetzt quasi vor Ach du Schande, wie muss der oder diejenige sich jetzt fühlen, die das erlebt hat?
00:14:44: Das ist natürlich ganz gefährlich.
00:14:46: Weil dadurch setze ich mich schachtmatt.
00:14:47: Signalisiere meinem Gehirn... mit Absicht, das ist mir passiert um das nachempfinden zu können.
00:14:54: Aber stecke nachher natürlich genau in dieser Emotion.
00:14:57: es ist aber gar nicht meine und trotzdem werde ich geflutet.
00:15:01: auch mit Hormonen und allem was dazugehört war mein Gehirn.
00:15:04: wir können dass wir Menschen haben so viel FATI.
00:15:06: Wir können uns in Situationen reinversetzen die nicht unsere sind Und dann kräftig mitteiten und uns selber dadurch Schachmatte machen.
00:15:12: Das darf dir als Polizistin natürlich nicht passieren.
00:15:14: also er bleibst du in der Beobachterrolle.
00:15:16: Was nicht heißt dass mir das unfassbar leidtut und dass ich alles gebe, damit es wieder gut wird.
00:15:22: Aber ich fühle mit aber leide nicht mit.
00:15:26: Und das ist natürlich etwas was auch im Umfeld bei Eltern, bei Freunden beim Partnern sehr wichtig ist.
00:15:34: Das ist schon ein Regulationsinstrument.
00:15:38: Klar zu haben, ich stecke da nicht drin.
00:15:41: Das bist du und ich helfe dir!
00:15:43: Ich kann wenn überhaupt nur Helfen oder Impulse geben oder Dasein.
00:15:47: aber ich stecken nicht in deiner Situation und deswegen leide ich auch nicht mit.
00:15:53: Genau, das ist ein ganz wesentlicher Punkt wenn wir hier auch über unsere professionellen Kontexte reden.
00:15:58: Ja dann sind wir als Coach und als Therapeuten unbedingt da auch angehalten eben in Mitgefühl zu sein aber nicht im Mitleiden weil unsere Kompetenz natürlich nicht darin liegt den gleichen Schmerz die gleichen Gefühls-Erlebnisse unserer Klienten zu haben sondern hier tatsächlich Unterstützung anzubieten.
00:16:17: und die können wir nur wenn wir auf eine bestimmte Art und Weise draußen bleiben.
00:16:20: Und da sagtest du jetzt gerade schon was Wichtiges, dass tatsächlich ein erstes Regulationsinstrument sich auf der einen Seite noch mal genau zu fragen, wessen Gefühle fühle ich ja eigentlich.
00:16:30: Also tatsächlich wirklich nochmal sich selbst einfach die Erlaubnis zu geben dabei dann auch festzustellen, ups das sind ja gar nicht meine!
00:16:38: Also es geht auch so wenn ich zum Beispiel in Familien unterwegs bin und zum Beispiel begreife, dass die Biografie von deiner Mutter nicht so ideal ist und sie an sich in einer unglücklichen Beziehung festenkt.
00:16:52: Und du dabei voll am Mitleid bist, ja?
00:16:55: Die Arme und so weiter und sofort.
00:16:58: Das heißt irgendwann ärgerst du dich dann vielleicht über deinen Vater an der Stelle deiner Mutter.
00:17:03: Dabei ist das gar nicht dein eigenes Gefühl!
00:17:08: sondern das Öl deiner Mutter, die sich eben nicht traut hier irgendwie für sich einzustehen oder irgendwas anderes zu machen um sich zu wehren.
00:17:16: Und der Ärger den du dort bei ihr vermutet wird auf einmal deine und du fängst an dich mit jemandem zu streiten ist eine ganz spannende Sache.
00:17:23: wenn wir über Konflikt Dynamiken sprechen findet hier so was wie ein Drama Dreieck statt nämlich die Übernahme von fremden Motiven und dann dafür in den Kampf ziehen.
00:17:35: Also auch hier, wie wichtig es ist sich zu regulieren und dabei wirklich ein Gespür zu bekommen.
00:17:40: Wessen Wut, wessen Schmerz?
00:17:42: Wessen Trauerwesen Ärgerwesen Frustrationen ist das hier die ich jetzt gerade fühle.
00:17:49: Das wäre so der erste Schritt sich nochmal genauer zu fragen, wem gehört dieses Gefühl?
00:17:55: Ja und da kann ich also ein ganz praktisches Beispiel aus eigener Erfahrung bringen, dass meine Mutter hat Angst vor Hunden.
00:18:01: Also nicht für jeden Hund aber bei bestimmten Hunden Und das mein Blick dadurch auch anders geworden ist.
00:18:10: Letztes Wochenende ist auch so ein Hund gekommen mit einer älteren Dame, der überhaupt keine Anstalten gemacht hat, den irgendwie zu sich zu rufen nachher als die einen Meter vor mir waren, so ganz halbherzig mal.
00:18:20: aber das hat den Hund natürlich überhaupt nicht interessiert und er hat mich auch angesprungen.
00:18:24: also es war okay weil ich habe keine Angst vor Hunden ne?
00:18:27: Aber wenn das meine Mutter gewesen wird, ist vielleicht anders ausgesehen und da hab' ich mich geärgert.
00:18:32: Was hast du nicht geärgert über dich oder über dem Hund?
00:18:34: Über den Hund beziehungsweise über die hundebesitzerin kann ja nix dafür.
00:18:38: und dann habe ich auf so einen Spruch gesagt, na der hört aber.
00:18:42: Und dann sagte sie doch doch und er hört auf jeden Fall!
00:18:45: Und dann musste ich so lachen.
00:18:47: da hab' ich gesagt, das hat man gesehen Ja, und dann bin ich weitergegangen.
00:18:53: Also da bin ich wieder gegangen ja Und dann habe ich mir gedacht es gehört eigentlich gar nicht zu mir weil ich hatte keine angst.
00:18:59: Aber in dem moment habe ich stellvertretend gedacht wie unbedachter manche menschen sind und das quasi im kauf nehmen.
00:19:06: Und war aber ist natürlich gar nicht mein Kampf gewesen.
00:19:09: schön muss eine mutter die unsere podcast auch hört.
00:19:20: Aber was ich damit sagen wollte, ist so funktioniert.
00:19:23: Also so ist es, dass man wirklich mal guckt okay habe ich da eigentlich wirklich ein Thema mit?
00:19:27: Ja
00:19:29: genau also das wäre der erste Schritt.
00:19:31: und dann... Ich gehe jetzt einfach mal ein bisschen weiter.
00:19:34: Ist das in Ordnung?
00:19:35: oder ja wir fländern jetzt so langsam in dieses Thema hinein oder sind ja mittendrin schon.
00:19:41: aber Ich finde, ein weiterer Schritt ist wenn wir über Selbstregulationen nachdenken.
00:19:47: Dann tatsächlich, wenn wir noch mal zurückkehren zu unseren Ausflippmomenten, zu unseren Einfriermomenten zu unseren Erstarrungssituationen oder zu unseren Fluchtsituationen, Kampfsituation und was auch immer... Wir in unserer Emotionslage erleben bei denen wir merken hier hat irgendwie etwas anderes in uns das Steuer übernommen.
00:20:07: Ja da finde ich es nochmal spannend!
00:20:09: Das wird nicht sofort in der Situation möglich sein, aber hier im Nachgang sich das nochmal in Ruhe anzuschauen.
00:20:17: Was war das eigentlich für ein Gefühl?
00:20:19: Also nicht nur die Frage wem gehört ist sondern auch was war es eigentlich für einen Gefühl?
00:20:24: denn darüber hatten wir uns gleich vorher im Vorfeld unterhalten.
00:20:27: dass ist für viele Menschen nicht einfach ihre Gefühle irgendwie auseinander zu differenzieren.
00:20:34: Ich fand dein Beispiel so schön, was du da sagst ist Tanja.
00:20:37: Dass bei Babys eben immer jedes Gefühl einfach nur Bauchschmerzen macht, ne?
00:20:42: Aber tatsächlich es ja eigentlich so ist, dass je älter man wird dann tatsächlich deutlich sagen kann ich bin traurig, ich habe Angst, hab schlecht geträumt und ich bin hungrig oder was.
00:20:53: aber da nochmal näher hinzuschauen Was hast Du eigentlich für ein Gefühl?
00:20:57: gerade Wie nennt sich das
00:21:00: so?
00:21:01: Ja und so kann man auch finde ich noch besser auf Ursachenforschung gehen.
00:21:06: Also wenn ich jetzt immer ein blödes Gefühl habe, wenn mein Nachbar hier mit dem Porsche vorfahren würde ja und ich würde denken der Bonze oder keine Ahnung was.
00:21:15: dann könnte ich mir überlegen Was ist das eigentlich?
00:21:18: Was mich triggert?
00:21:19: also was is es denn?
00:21:21: Ja, und dann könnte natürlich rauskommen.
00:21:23: Okay ich bin schlichtweg neidisch!
00:21:25: In diesem Fall gebe ich meinen Ohnmachtsgefühl auf weil was der Nachbar sich da erarbeitet hat kann ich ja theoretisch auch.
00:21:32: also wenn der Porsche so wichtig ist kann nicht gucken dass ich den hule.
00:21:35: das heißt ich gebe mein Ohn-Machs Gefühl in diesem fall auf.
00:21:39: oder manchmal sind es vielleicht auch Begebenheiten.
00:21:43: also nun mal angenommen Ich merke okay der Porsche interessiert mich gar nicht aber der Nachbarn hat sich meine Frau geklallt ist jetzt ganz in den blauen Dunst gesprochen.
00:21:51: Und ich merke, eigentlich macht mich das gar nicht sauer sondern eher traurig.
00:21:57: In diesem Falle wenn der Nachbar wirklich sich mit meiner Frau zusammengetan hätte dann wäre Trauerarbeit angesagt.
00:22:04: Da müsste es sein dass ich in die Verarbeitung dessen gehe und deswegen ist es so wichtig.
00:22:09: zum Okay war genau fühle ich denn da Weil ich behaupte nur dann wirklich effiziente Maßnahmen zur Selbstregulierung draufsetzen kann.
00:22:18: Da bin ich total dabei, da bin ich ganz schwingig ganz stark mit und das jetzt mal so auszudrücken.
00:22:25: Ich finde dabei so wertvoll dass neben der Tagsache sich eine Ursachenforschung nochmal anders angehen kann und damit auch eine Bearbeitungsstrategie entwickeln kann die passt genauer ist für mich und lerne ich mich besser kennen.
00:22:40: Apropos Selbstregulation.
00:22:43: Ich lasse nicht einfach nur über mich ergehen oder ich agiere nicht einfach so vor mir hin, sondern ich schärfe mein Bewusstsein dafür.
00:22:53: Was setzt mich unter Stress?
00:22:55: Wie geht es dir?
00:22:56: Ja, ich bin gestresst!
00:22:57: Das ist ein Wort.
00:22:59: dabei kann das einfach sein.
00:23:00: Ich bin angestrengend im Moment finde ich alles mühselig oder aber ich bin total neugierig weil da ist ein neues Projekt unterschiedliche dinge die so in diesem gefühl ich bin gestresst drin sind und hier tatsächlich in der differenzierung wie du es gerade vorgestellt hast rein zu gehen ist etwas was eben so mehrere fliegen mit einer klappe schlägt.
00:23:23: Das eine ist ich differenziere, weiß mehr wie ich funktioniere.
00:23:27: Zweitens habe auf einmal eine Möglichkeit eine Idee, wie ich damit umgehen kann und den begegnen kann.
00:23:33: Und der dritte Aspekt, den ich dabei auch noch mal spannend finde es gibt ja auch Gefühle die ich dabei schön finde.
00:23:39: also wenn ich gerade von dem gestresst komme dann so da gibt das Dinge die ich doh finde die ich tatsächlich auch gar nicht länger oder unnötig lange fühlen möchte.
00:23:49: aber die Neugierde zum Beispiel find ich schön Und das wäre doch spannend, hier differenzierter damit umzugehen und nicht einfach zu sagen ich bin gestresst.
00:23:58: Sondern es gab diesen Punkt der war sehr anstrengend.
00:24:01: Der war sehr mühselig und ich bin an vielen Stellen da an meine Grenzen gekommen.
00:24:05: Und an dieser Stelle bin ich total neugierig.
00:24:07: Da tut sich gerade ein Horizont auf.
00:24:09: Das sind ganz andere Dynamiken die dabei vor allem eine Rolle spielen.
00:24:14: ja Auf jeden Fall und vor allen Dingen auch schütze Ich mich davor nicht mehr neugierig zu sein, weil wenn ich nämlich Angst vor Gefühlen habe.
00:24:23: Vor Stress vor diesen globalen Sachen halt auch in die Vermeidung rein.
00:24:28: also das heißt Ich werde Situation vermeiden wo ich mich vielleicht blöd fühlen könnte und das wäre besser wäre Regulation zu können und zu wissen okay könnte sein dass es auch ungünstig ausgeht.
00:24:40: aber wenn so ist dann hab ich wenigstens versucht.
00:24:45: Ich
00:24:48: bin heute im Vormittag in einer Supervision gewesen, in der recht großen Gruppe.
00:24:54: Und da ging es darum ein bisschen mehr zu verstehen was eigentlich gerade so zu Reibungen führt und da ist einer Spekt dabei gewesen dass Erwartungen aneinander nicht vernünftig formuliert werden oder enttäuscht werden.
00:25:07: Enttäuschung ist ein Gefühl und dann haben wir Hat die Gruppe darüber nachgedacht, was führt denn dazu?
00:25:16: Es ging dann an einem Beispiel wo das festgemacht wurde wie man sich gegenseitig unterstützt wenn man um Hilfe bittet und dann habe ich nochmal so die Frage aufgemacht.
00:25:23: Was führt denn da zu dass man nicht unterstützt?
00:25:26: Das ist schon allein die Frage für viele Menschen in einer Apropos verlässlich, sich selbst aufgeben lieber für den anderen und so.
00:25:31: Und das war total spannend!
00:25:32: Da gab es dann so Gefühle wie ja ich möchte mich auch selber schützen im Sinne von Überlastung.
00:25:38: Ich arbeite manchmal aus einem schlechten Gewissen.
00:25:40: Auch das ist ein Gefühl.
00:25:43: Das sind alles Sachen da merke ich.
00:25:46: Also ich habe den Ahnung dass hat der Gruppe gut getan Auf einmal zu differenzieren.
00:25:50: Jetzt konnten wir tatsächlich daran arbeiten an den Aspekten, nämlich die zu bearbeiten sind und andere, die durchaus ja zu schützen sind.
00:25:59: An der Stelle haben wir als Vorbereitung uns überlegt dass wir dir liebe Zuhörerinnen, dir lieber Zuhöhre einen für uns ziemlich interessantes Instrument vorstellen möchten neben denen ganzen Fragen, die wir schon dir hier so an die Hand gegeben haben.
00:26:13: das nennt sich das Emotionsrat und vielleicht startest du rein oder soll ich rein starten?
00:26:19: Letztendlich ist es ja... Wir sind doch eins!
00:26:23: Ach so!
00:26:24: Okay, ich glaube darüber müssen wir reden.
00:26:28: Und wieder eine neue Podcast-Folge.
00:26:32: Abglänzungstendenzen in der Symbiose.
00:26:39: Das Emotionsrat ist quasi ein Kompass, den man sich anschauen kann.
00:26:42: Um zu gucken okay wo bin ich denn gerade?
00:26:45: Was fühle ich grade?
00:26:46: Es werden viele Wörter angeboten vielleicht auch welche die mir nicht so vertraut sind wo ich gucken kann.
00:26:53: wie sind dann meine Empfindungen auf einen ganz bestimmtes Thema?
00:26:57: und is das was ich glaube dass ich fühle auch das was Ich fühle?
00:27:01: und ich finde es auch immer schön zu gucken in welcher Intensität?
00:27:05: also es gibt ja nicht nur Ich sag mal ganz schlecht oder ganz toll, sondern es gibt ja auch viele Sachen dazwischen.
00:27:12: Und da finde ich das schön.
00:27:14: Es ist ein Unterschied ob ich lost bin wie man heute so sagt?
00:27:18: Ja der ist ein Thema und ich bin total lost!
00:27:20: Oder ob dann Thema ist und ich Bin irritiert.
00:27:22: also ich habe so ein bisschen den Halt verloren.
00:27:26: Das finde ich sind schon wichtige Unterscheidungen im Sinne von kann nicht meine Kompetenz noch fühlen oder nicht.
00:27:32: Wenn ich merke ich bin irritiert aber eigentlich nicht lost viel mehr in meiner Kompetenz unbedingt und da spielt eine große Rolle.
00:27:41: Das Rad ist so aufgebaut, wir werden euch einen Link in die Show-Notes schreiben.
00:27:46: Das Rat ist so ausgebaut dass du von draußen nach drinnen verschiedene Ebenen durchgehen kannst und dabei gibt es so die ersten Worte die dir vielleicht auch einfallen sowas wie entmutigt oder aber sowas Wie entspannt oder das sind alles nur die Ersten Gefühle.
00:28:05: Und dann kannst du diesen farblich sortiert, diesem Fahrspektrum hinterhergehen und nochmal näher schauen was ist entmutigt?
00:28:13: Ist entmutig?
00:28:14: eher ich für mich abgelehnt oder aber verwirrt?
00:28:17: Oder bin ich vielleicht einfach nur hilflos?
00:28:19: Bin ich unsicher?
00:28:21: Und interessant ist dabei dass dahinter dann irgendeine Kernemotion in diesem Fall zum Beispiel Ich bin eigentlich ängstlich aus irgendwelchen Gründen Die liegt dahinter und jetzt auf einmal wird es ganz was anderes, dann ist das entmutigt.
00:28:37: etwas, was mit einem ganz anderen Dimension betrachtet werden kann und mit einer ganz anderen Strategie bearbeitet werden kann.
00:28:43: Also hier ein Tool, das dir hilft ohne regelmäßig unsere Episode durchhören zu müssen.
00:28:50: Dir selber hilft tatsächlich mehr und mehr deiner eigenen Kompetenz in dem Aufspüren, in dem Erkennen und in dem Nachspülen deiner Gefühle zu schärfen.
00:29:01: Sehr schön abgerundet genau!
00:29:03: Den Link findest du in den Show Notes Und wir hoffen, dass dir diese Folge gefallen hat.
00:29:10: Oder wenn du vielleicht jemanden kennst der Gefühlsregulation braucht dann freuen wir uns natürlich auch, wenn du uns weiter empfiehlst oder die Folge weiterleitest und gerne auch kommentieren aus deiner Erfahrung oder eine Anregung geben.
00:29:24: Wir freuen uns immer über Kontakte!
00:29:26: Ja
00:29:27: unbedingt!
00:29:29: Ja, genau.
00:29:30: Gibt uns ein Feedback zu dem was ihr hört, was ihr denkt, das euch bewegt hat.
00:29:34: auch da wo wir vielleicht ohne dass wir es wussten sogar wirksam waren auch das wäre ja mal schön zu hören haben wir schon immer mal wieder und dafür danken wir ganz herzlich ja da wo Wir feedback bekommen haben freuen wir uns immer wieder sehr.
00:29:47: danke dafür.
00:29:47: in diesem Sinne was wünschen wir denn jetzt?
00:29:50: ein fröhliches entdecken?
00:29:51: Ja, interessante Erkenntnisse beim Nachspüren.
00:29:56: Das lohnt sich so unfassbar wenn man sich die Zeit für sich nimmt.
00:30:00: Dann sag ich mal... Wieso?
00:30:02: Bis zum nächsten Mal!
00:30:04: Ganz genau war schön mit euch.
00:30:06: Bis dann!
00:30:06: Tschüss!
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