Bewusste Selbstregulation – Finde deine innere Balance
Shownotes
Manchmal fühlt es sich an, als würden unsere Emotionen uns steuern – doch was, wenn wir lernen könnten, sie bewusst zu lenken?
Hast du dich schon einmal gefragt, wie du dich selbst in herausfordernden Momenten besser regulieren kannst? Wie du bewusster spürst, was du gerade brauchst? In dieser Folge tauchen wir tief in das Thema Selbstregulation ein und erklären, warum die Wahrnehmung der Innenwelt - auch Interozeption genannt - dabei eine entscheidende Rolle spielt.
Was erwartet dich in dieser Episode?
• Was bedeutet Interozeption und wie hilft sie dir, deine Emotionen besser zu verstehen?
• Warum es wichtig ist, körperliche Signale wahrzunehmen, um Emotionen differenzierter benennen zu können.
• Der schmale Grat zwischen Wut und Trauer – wie Emotionen sich überlagern können.
• Warum wir manchmal Dinge tun, die wir später bereuen, und wie uns ein bewusster Umgang mit unseren Empfindungen hilft.
• Praktische Strategien zur Emotionsregulation, wie bewusste Atmung und das Fühlen von Objekten.
• Wie du lernst, dich innerlich zurückzulehnen und dir bewusst zu machen: In einer Stunde sieht alles schon ganz anders aus.
• Übungen zur Stärkung des "Interozeptionsmuskels", um körperliche Reaktionen früher zu bemerken und darauf passend zu reagieren.
Warum du diese Folge nicht verpassen solltest: Du erfährst, wie du aus emotionaler Starre in die Bewegung kommst und dich selbst liebevoll und bewusst unterstützt. Tanja und Birgit teilen wertvolle Einblicke und konkrete Übungen, die du sofort in deinen Alltag integrieren kannst.
Lass uns gerne wissen, welche Methoden dir am besten helfen! Teile deine Gedanken in den Kommentaren oder auf Social Media. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir!
🎧 Jetzt reinhören und mehr über bewusste Selbstregulation erfahren!
Transkript anzeigen
00:00:00: Wahrnehmung der Innenwelt, die ist dafür gut dass wir zum Beispiel unsere Gefühle erforschen können.
00:00:07: Also der Sinn quasi das zu können, also eine gute Interozeption zu haben ist dass ich dadurch meine Gefühle viel besser differenzieren und benennen kann gegebenenfalls Entscheidungen treffen kann.
00:00:22: Hallo!
00:00:22: Ich freue mich, dass wir die nächsten Minuten miteinander
00:00:25: verbringen und möchte Birgit Kerstin Regenstein vorstellen studierte Politikwissenschaftlerin Und mit Ihrem Unternehmen unterwegs,
00:00:34: mit den Schwerpunkten
00:00:35: Leadership Resilienz und Konflikte als Coach und Trainerin.
00:00:40: Ja, Tania das kann ich nur zurückgeben.
00:00:42: Tanja Gatzke sitzt hier neben mir eine ganz tolle Kollegin, Therapeutin und auch Coach.
00:00:48: Sie selber arbeitet mit den schwerpunkte Burnout und
00:00:51: Selbstwert
00:00:52: Beziehung und Kommunikation ist außerdem Oberkommissarin.
00:00:57: An dieser Stelle macht es gerade den ganz, ganz spannenden Mix aus.
00:01:01: Denn die Gespräche, die wir führen sind immer
00:01:03: spannend
00:01:04: mit ihr.
00:01:11: Hallo liebe Tanja!
00:01:12: Ja hallo, wie
00:01:14: geht's?
00:01:14: Wie schön dich wiederzusehen.
00:01:16: Wir haben beide eine rote Brille an.
00:01:17: das fällt mir jetzt gerade erst auf
00:01:19: ja.
00:01:19: Das ist meine
00:01:20: Computerbrille.
00:01:21: ich merke nämlich auch meine alten Tage
00:01:24: merken meinen Augen
00:01:25: dass sie nicht mehr
00:01:27: einfach so switchen können.
00:01:28: also
00:01:28: Ich habe jetzt allen zugegeben dass ich älter
00:01:31: werde.
00:01:34: Was soll ich sagen?
00:01:36: Ja, das geht mir ähnlich.
00:01:41: Das nächste Mal wenn wir uns in Holland sehen, dann müssen wir ein Foto machen damit unsere Zuhörerinnen und Zuhörper
00:01:46: wissen wie alt wir sind.
00:01:50: Sonnengebräunt, Wind durchflutet.
00:01:53: Wetter gegärbt!
00:01:56: Ja
00:01:57: cool, wir sehen uns heute und haben eben schon im Vorfeld darüber
00:02:00: gesprochen dass wir gerne andocken möchten an das was wir beim letzten mal besprochen haben.
00:02:04: Und ich freue mich jetzt gerade mit dir so
00:02:05: ein bisschen noch mal Deep Dive zu machen.
00:02:07: aber vorausschauend sagen wir jetzt
00:02:09: schon unsere Episode diese wird ein bisschen kürzer
00:02:12: hat ganz
00:02:13: viele Gründe.
00:02:14: nur damit ihr als Zuhörerinnen nicht irritiert
00:02:18: seid wenn wir irgendwann dann einen Punkt
00:02:19: macht Genau und es liegt an euch, ob wir dann vielleicht danach nochmal ein bisschen mehr darüber sprechen.
00:02:27: Also von daher bitte wenn ihr mehr davon haben wollt, dann erzählt uns das weil für uns ist das auch immer wichtig zu wissen dass wir nicht wie ist das früher am Thema vorbei zu schreiben oder so im Deutschunterricht?
00:02:40: Während
00:02:41: der Ausreichen Minus, wenn man sich trotzdem noch gut ausgedrückt
00:02:44: hat.
00:02:44: Ja
00:02:44: genau und wir möchten natürlich nicht an Themen vorbeireden.
00:02:49: also von daher bitte bitte Feedback.
00:02:50: also von der letzten Folge haben wir das Feedback bekommen dass wir das nochmal gern vertiefen sollen und von daher wenn der Wunsch dann weiterhin besteht bitte melden
00:03:00: Ganz genau.
00:03:01: Ich cheerlide
00:03:01: gerade, die Tanja hier vor der Kamera und tanze weil ich das richtig toll finde dass sie diesen Link macht von wegen
00:03:07: uns wieder anzusprechen.
00:03:09: Ja, genau raus aus der Krise
00:03:10: war das letzte Mal.
00:03:12: Dabei haben wir jede Menge nochmal darüber nachgedacht
00:03:15: wie man selber dabei sich so positioniert.
00:03:18: Nach dem Motto
00:03:19: ganz kurzes Kondensat Haltung ist alles
00:03:22: ist aber eine wirkliche Verfremdung dessen, was wir lange besprochen haben.
00:03:26: Und jetzt geht es darum... Darüber hatten wir auch
00:03:27: schon im
00:03:28: Link hierhin gemacht in die Zukunft.
00:03:30: Jetzt würden wir gerne mit euch noch mal darüber
00:03:32: nachdenken
00:03:33: wie kann ich denn bewusster mich selbst dabei
00:03:37: regulieren?
00:03:38: Also was braucht das eigentlich alles um wirklich in einer
00:03:42: Selbstregulation
00:03:43: zu kommen und
00:03:44: dabei
00:03:46: genauer
00:03:47: ein Gespür dafür zu entwickeln, was ich
00:03:49: gerade fühle
00:03:50: aber auch was ich brauche.
00:03:52: Das möchten
00:03:52: wir gerne mit euch näher anschauen.
00:03:55: Genau und der Fachbegriff um den einmal zu nennen und danach nie wieder Interrozeption, also das heißt sich und seinen Körper wahrzunehmen.
00:04:06: Also was passiert da in meinem Inneren entweder in meinem ganzen Körper oder auch in Teilbereichen?
00:04:13: Der Gegenspieler dazu wäre die Xterozeption.
00:04:17: Ich habe es tatsächlich nachgelesen und aufgeschrieben damit ich das jetzt hier ordentlich aussprechen kann genau Und das ist eben die Wahrnehmung der Außenwelt und dass wo wir heute drüber sprechen also die Wahrnemung der Innenwelt Die ist dafür gut, dass wir zum Beispiel unsere Gefühle erforschen können.
00:04:36: Also der Sinn quasi das zu können also eine gute Interozeption zu haben ist, dass ich dadurch meine Gefühlen viel besser differenzieren und benennen kann gegebenenfalls Entscheidungen treffen kann.
00:04:51: Und ich denke, dass jeder von euch oder von uns natürlich auch den Kloß im Hals kennt oder das Brennen im Bauch.
00:04:59: Manchmal gibt es einen schmalen Grad, dann steckt hinter Wut Trauer oder hinter Trauer Wut und wenn man auf diese fällt mir der richtige Name nicht ein.
00:05:09: Also wenn man merkt wie der Körper reagiert kommt man sich selbst auch sehr gut auf die Spur.
00:05:14: also man kann sehr gut mit sich dann arbeiten.
00:05:16: das finde ich ganz nett dass so voranzustellen warum und wofür ist das überhaupt wichtig?
00:05:23: Genau.
00:05:24: Um
00:05:24: z.B.,
00:05:25: also um Beispiele
00:05:26: zu geben, ja?
00:05:27: Ich bin vor ein paar Wochen
00:05:28: in
00:05:28: einem Training gewesen
00:05:30: und da
00:05:30: kam es zu
00:05:31: einer Situation, in der ich zunehmend sehr
00:05:34: ... Ich gebe es zu angestrengt
00:05:36: als Trainerin wahr mit einigen Einstellungen von Teilnehmenden und hab dazu dann irgendwann ganz klar Position bezogen.
00:05:44: Also sehr energisch jetzt.
00:05:46: Wer mich kennt weiß wenn ich energisch bin, ich bin zu dem ja eloquent, also dann ist das schon auch eine Ansage.
00:05:53: Und nach der Pause hat mich dann jemand angesprochen, Frau Gersten Regenstein ticken sie eigentlich öfter
00:05:58: aus.
00:06:00: Das ist nicht reguliert gewesen
00:06:04: und an dieser Stelle
00:06:05: hätte mir ein bisschen mehr Interozeption geholfen hier souveräner
00:06:10: zu bleiben.
00:06:10: Ich habe das dann aufgelöst indem ich mich dafür entschuldigt habe und dann ist folgendes passiert Dann hat sich darüber einer dieser
00:06:17: Teilnehmenden
00:06:18: über die mich so sehr herausgefordert haben aufgeregt Man entschuldigt sich nicht.
00:06:23: Auch ihm würde es passieren, dass er schon mal irgendwie einen Wasserkasten durch die Gegend wirft und
00:06:29: das war ein Führungskräfte-Seminar ne?
00:06:31: Also so...
00:06:31: Und da denke ich ja.
00:06:33: also in diesem Fall kann ich nicht sagen Ich bin besser gewesen an diesem Tag als er weil ich auch nicht reguliert war.
00:06:40: aber das passiert
00:06:41: dann
00:06:41: Ja, dass wir auf einmal Dinge tun für die wir uns anschließend, also ich mich zum Beispiel dann auch schäme oder mich betroffen fühle und nicht wirklich ich war.
00:06:50: Ich war nicht in meiner Kompetenz, nicht in meine Souveränität und musste darüber eben über die Entschuldigung dann wieder tatsächlich in mein
00:06:57: Komfort, sondern in meine Stabilität hineingehen.
00:07:00: Und
00:07:00: dafür dient das dass sich nicht einfach ins Klo
00:07:02: greife.
00:07:05: Schöner Ausdruck.
00:07:06: Genau, ich möchte auch hier an dieser Stelle kurz anmerken wir haben Bauarbeiten am Haus.
00:07:10: also wenn es da Störgeräusche jetzt gibt in dem Podcast dann tut's mir leid Wir
00:07:14: reden einfach so viel und intensiv liebe Tanja
00:07:17: genau Also ich finde das Beispiel toll was du genannt hast.
00:07:22: Ich find das überhaupt immer schön also von sich zu erzählen also auch wir sitzen nicht auf dem hohen Ross sondern bei uns passiert genau dass gleiche.
00:07:32: Ich kann davon mir auch
00:07:33: einige Beispiele erzählen.
00:07:35: Und was ich ganz spannend fand, den Versuch dieses Menschen dem gemeinsamen Nenner... in der Falscheid zu finden, also in dem verkehrten Verhalten quasi und zu sagen das ist normal.
00:07:48: Das
00:07:48: fand ich jetzt
00:07:49: gerade... Ich kannte die Story ja noch gar nicht.
00:07:51: Hörte jetzt zum ersten Mal auch und hab gedacht wie interessant dass man quasi das als Normal bezeichnet!
00:07:58: Ja und damit auch eine Legitimation herleiht.
00:08:00: Genau.
00:08:00: Und
00:08:00: das ist das
00:08:01: was ich glaube für dich liebe Zuhörerinnen und für dich lieber Zuhöhrer nochmal wesentlich
00:08:06: ist ja
00:08:06: zu verstehen da wo wir wissen eigentlich im Unterbewusstsein
00:08:11: So
00:08:11: richtig koscher ist es nicht.
00:08:13: Ja so richtig fein, so richtig sinnig ist das nicht!
00:08:16: Was machen wir?
00:08:16: Versuchen Extroceptionen?
00:08:19: Wir versuchen draußen irgendwelche Beispiele zu finden die's genauso mystisch machen wie wir.
00:08:24: und dann auch ich bin ja nicht allein Mistbühlen alleine ist immer doof, aber wenn ich schon zweiten habe dann hat man schon fast eine GmbH.
00:08:33: Also von daher ist das doch eine ganz spannende Sache genauer hin zu gucken wofür suche ich Solidaritäten?
00:08:40: mit wem such' ich Allianzen?
00:08:41: um mein Verhalten irgendwie
00:08:43: zur Entkräften
00:08:44: oder zu normalisieren?
00:08:46: obwohl ich eigentlich weiß es nicht richtig.
00:08:48: Das finde ich
00:08:49: nochmal ein ganz
00:08:50: coole... coole Schleife, die wird sich hier ergeben hat.
00:08:53: Ja, aber lass uns einmal gucken in der Rezeption.
00:08:55: was gucken wir uns da eigentlich an?
00:08:57: Ich fang mal an mit eins zwei Sachen
00:08:58: und du
00:08:59: machst dann mal
00:08:59: weiter
00:09:00: Tanja.
00:09:00: Nehmen
00:09:01: wir meine Situation ja, die ich gerade geschildert habe.
00:09:04: Was hätte ich tun können?
00:09:04: nicht hätte
00:09:05: Entweder im Vorfeld,
00:09:07: und das mache ich durchaus
00:09:08: durch
00:09:09: in vielen Situationen.
00:09:10: Aber mir hätte an diesem Stelle
00:09:12: noch mal klarer werden können, um dir geht.
00:09:13: du merkst schon bei dem bestimmten Aussagen,
00:09:16: dass langsam irgendwie dein
00:09:19: Puls schneller wird?
00:09:20: Ach, das hätte ich
00:09:20: merken können!
00:09:21: Ich hätte merken kann, dass sich mein Bauch ein bisschen
00:09:23: zusammenzieht wenn da der eine oder der andere sind waren insgesamt zwei Menschen die eben einer großen
00:09:28: Gruppe
00:09:29: ja so viel Macht hatten sie auf einmal auf mich.
00:09:31: Ja das muss
00:09:31: man sich auch mal vorstellen.
00:09:34: Also, ich hätte darüber einfach mal mehr in mein vegetatives Nervensystem
00:09:39: hineinspüren können.
00:09:40: Dann hätte ich meinen Magen rumgemerkt
00:09:42: und ich hätte
00:09:43: meinen verschnellerten Puls gemerkt.
00:09:45: Das hätten beides Indikatoren
00:09:47: sein können bei denen ich merke,
00:09:48: mmh hier passiert was.
00:09:50: Wenn ich klug genug gewesen wäre, hätte ich mir
00:09:53: bereits
00:09:54: eingeübte Strategien einfach
00:09:55: aufrufen können.
00:09:56: Eine
00:09:56: meiner eingeübten Strategien
00:09:58: wenn ich das merke
00:09:59: ist ins
00:09:59: Atmen zu gehen.
00:10:00: darüber hatten wir schon mal mehrmals in unserem Podcast gesprochen ja aber tatsächlich
00:10:04: zu atmen und zwar ganz bewusst, das kriegt kein Mensch mit.
00:10:07: Also ich stelle mich jetzt
00:10:08: ja nicht hin und nehme
00:10:09: die Arme nach oben
00:10:10: und tief einatmen
00:10:11: und dann wieder aus.
00:10:12: Wir
00:10:12: sind hier nicht beim Yoga sondern wir sind
00:10:14: in einem ganz normalen Business-Kontext.
00:10:15: aber an der Stelle durch die Nase ein und wieder ausatmen.
00:10:19: Und dabei Sorge tragen,
00:10:21: dass es länger
00:10:21: ausatmend ist als einatmenden und zack reguliert
00:10:24: sich der Puls!
00:10:25: Das ist etwas was keine Zauberreihe ist, was mir hätte helfen können Nicht den Sturm
00:10:31: im Wasserglas zu üben.
00:10:34: Also bei mir ist das, dass sich das bemerkbar macht wenn ich anfange unruhig zu werden.
00:10:39: Ich merke es zappeln an und meine Fäuste wollen sich ballen.
00:10:44: Also ich merke ja also ich merken dass ich den Drang habe was zu machen und das merk ich wie gesagt in den Füßen da werde ich unruhe und in den Armen insbesondere in den Händen dann merke ich okay jetzt ist höchste Zeit.
00:10:57: hier muss ich jetzt gerade mal etwas für mich machen.
00:11:00: Genau, ich habe das dann auch mit dem Atmen und zeitgleich hilft es mir Objekte zu spüren.
00:11:07: Also wenn ich jetzt auf so einem Stuhl sitzen würde, würde ich meine Beine hinter dem Stuhlvain verankern.
00:11:17: Ja du sorgst dafür dass dein vegetatives Nervensystem in einer anderen... also es spürt was anderes
00:11:23: außer sich selbst gerade.
00:11:25: Und das
00:11:25: sorgt total dafür, dass du dich nochmal
00:11:27: neu verankeren kannst.
00:11:29: Also das heißt, ich gehe da über oder ich drück meine Hand an die Lene.
00:11:34: Oder irgendwie sowas.
00:11:35: aber auf jeden Fall berühre ich andere Objekte und fühle die quasi also das heißt ich fühle nicht nur in meine Gefühle sondern meine Haut fühlt dann auch was Und ich erweitere immer meinen Blick.
00:11:46: also ich such Fenster oder so wo ich rausgucken kann und das gibt mir dann auch nochmal eine andere Distanz dazu.
00:11:54: dann lehne ich mich bewusst innerlich zurück und mache mir bewusst, in einer Stunde ist alles vorbei oder in drei Stunden.
00:12:01: Oder heute Abend bin ich wieder zu Hause also dass sich auch hier diese damit meine Amygdala nicht denkt ach du Scheiße wir sind hier gefangen sondern wirklich so sich bewusst zu machen ja das ist jetzt vielleicht eine blöde Situation und ich finde es auch nicht schön aber das hat ein natürliches Ende.
00:12:18: Ja genau, das ist auch eine Strategie die mir hilft in der Interrozeption.
00:12:23: Wir sind immer
00:12:23: noch in der Innenansicht,
00:12:25: dass
00:12:25: ich mir Bilder aufrufe.
00:12:27: Heute Abend
00:12:28: werde ich auf
00:12:28: jeden Fall ein schönes Gespräch haben auf dem Backkorn mit meinem Mann oder aber ich werde nachher telefonieren mit einer guten Freundin oder sowas.
00:12:36: Das sind alles
00:12:37: so Dinge, die ich dann visualisiere und die dabei
00:12:39: genau dasselbe organisieren.
00:12:41: Es gibt noch was anderes,
00:12:43: was ich dabei gerade festgestellt habe denn Emotionsregulation geht ja nicht nur wenn
00:12:47: man jetzt hier so Vielleicht ein Ausraster hat
00:12:49: oder einen größeren.
00:12:49: Guck mal, ich hab's selbst
00:12:51: jetzt versucht es schöner zu machen.
00:12:52: Ja?
00:12:53: Das war nicht... Leicht
00:12:53: und ausraster.
00:12:55: Oh wie
00:12:55: peinlich!
00:12:56: Jetzt
00:12:57: haben die draußen Leute zugehört.
00:12:58: Aber zur Wasserkästen durch die Gegend schmeißen.
00:13:04: Was mach' ich
00:13:04: nicht?!
00:13:05: Nein nein.
00:13:06: Ich fand das super.
00:13:08: Das ist die Falle schnappt zu.
00:13:11: Aber was ich daran noch mal entspannen finde, es gibt ja auch
00:13:13: andere Emotionen.
00:13:14: Also
00:13:14: ich habe gestern zum Beispiel in einer Supervision mit jemandem gearbeitet die wie das Kanidium vor der Schlange am Telefon gesessen hat weil sie tatsächlich auf ziemlich unschöner
00:13:23: Art und Weise zusammengefaltet worden ist.
00:13:26: Und auch das ist
00:13:27: eine Disregulation also dass es... Auch das ist das
00:13:31: wo wir wenn wir über Interrezeption
00:13:34: reden
00:13:34: gut hingehen könnten.
00:13:36: Ich mache das so, wenn ich merke.
00:13:38: Jetzt bin ich aber
00:13:39: stressig und werde
00:13:39: nervös.
00:13:40: Jetzt packt mich da was.
00:13:41: Dann fange ich an zu schreiben.
00:13:43: Manchmal total nonsense.
00:13:44: Manchmal habe ich
00:13:45: nur Wortfetzen stehen.
00:13:47: Aber ich gehe sozusagen aus der Stache in die Bewegung!
00:13:51: Das ist
00:13:51: etwas, was unwahrscheinlich hilft
00:13:53: in manchen Stellen.
00:13:54: Also wenn ich dann im Training bin.
00:13:56: oder aber jetzt gestern in der Supervision haben wir darüber nachgedacht was es noch für Strategien gibt zum
00:14:00: Beispiel beim Telefonat
00:14:01: aufstehen oder tatsächlich hin und her gehen.
00:14:05: also nochmal
00:14:06: Anders als
00:14:07: das, was du gerade
00:14:08: gesagt hast.
00:14:08: Dass
00:14:08: man sich selbst noch mal ins andere spüren bringt also von draußen Reize heranträgt.
00:14:13: ist es so dass jetzt hier die Bewegung tatsächlich uns
00:14:16: aus der Starre auch nochmal holen kann und auf
00:14:18: einmal beginnt mein Hirn.
00:14:20: andere Möglichkeiten
00:14:22: tatsächlich zu offerieren
00:14:24: habe ich möglich, also nicht
00:14:25: wirklich bewusst.
00:14:26: Aber ich habe auf einmal dann
00:14:28: die Möglichkeit, souveräner
00:14:29: zu bleiben oder doch noch ein Wort zu finden oder doch irgendwie
00:14:33: rechtzeitiger
00:14:34: zu reagieren.
00:14:34: Also auch das ist eine total spannende Sache.
00:14:37: Mir hilft es enorm!
00:14:39: Ja bin ich völlig bei dir und diese... was ja hast du schon gesagt finde ich ne?
00:14:46: Nur wenn ich die starre wahrnehme Kann ich ja überhaupt überlegen, was will ich denn anders haben oder wie komme ich dahin?
00:14:55: Das heißt du brauchst diese Interoceptionen um überhaupt wahrzunehmen.
00:14:59: Also die liefert ja deinem Gehirn also deinem Verstand überhaupt erstmal die Informationen über deinen Körperzustand.
00:15:08: Ja das heißt wenn die abgeschnitten ist und es ist ja manchmal so dass man sich selbst nicht fühlen kann dann ist es genau das was fehlt sehr ungünstig sich auswirken kann.
00:15:20: Genau.
00:15:21: Also um dir, liebe Zuhörerinnen oder lieber Zuhöhrer noch mal so eine Idee zu geben.
00:15:25: in der Rezeption hat wer man könnte sagen das hat so ne kleine
00:15:29: Landkarte.
00:15:30: also es gibt immer
00:15:31: Empfindungen die du und ich haben.
00:15:33: also Ich bin entspannt oder ich fühl
00:15:36: mich grad stabil
00:15:37: Oder aber ich bin aufgeregt oder aber ich merke gar nichts mehr.
00:15:42: ich Merkt ne enge in der Brust.
00:15:44: Das sind alles Empfindung Und dann Gibt es darüber,
00:15:48: die wirklichen Gefühle?
00:15:49: Also Empfindungen
00:15:50: sind Körperempfindungen und Gefühlen sind dann so.
00:15:52: was wie?
00:15:53: ich bin ruhig
00:15:54: wenn das gut ist.
00:15:55: Ich fühl mich im guten Kontakt
00:15:57: mit meinem Gesprächspartner oder aber ich bin verwirrt, ich bin verängstigt oder aber... ...ich bin an dieser Stelle völlig,
00:16:04: keine Ahnung, gefühllos!
00:16:06: unbeteiligt, ich fühle
00:16:07: mich fremd.
00:16:07: Das sind
00:16:08: so die Gefühle.
00:16:09: und dann gibt es noch zwei weitere
00:16:10: Aspekte nämlich daran knüpfen wir häufig Gedanken
00:16:14: und hier ist nicht die Empfindung das erste sondern ihr kann es mal die Emotionen sein was ich zuerst merke oder der Gedanke der Gedanker kann im guten sein.
00:16:22: auch ich habe genug Zeit.
00:16:23: Im Weniger
00:16:24: nicht guten, sondern im
00:16:25: Weniger sortierten
00:16:27: ist es dann eher.
00:16:28: das muss ich jetzt aber machen.
00:16:30: da geht kein Weg dran vorbei.
00:16:31: Ich musste durch Augen zu.
00:16:33: oder noch mal ein anderer Gedanke Das kann ich nicht.
00:16:37: weiter wird sich sowieso nichts ändern.
00:16:38: Das sind alles Gedankengänge
00:16:40: die Gefühle
00:16:41: und Emotionen nach sich ziehen bis dahin dass ich daran dann an Koppel Verhaltensweisen im
00:16:47: Sinn folgen.
00:16:48: wenn ich ausgewogen bin
00:16:49: dann raste
00:16:50: ich eben
00:16:50: nicht aus.
00:16:51: Dann habe ich vorher Ruhe und entscheide ganz genau, wie gehe ich damit um.
00:16:55: Vielleicht hätte ich ihn weggefunden
00:16:56: mit einem oder anderen Teilnehmern
00:16:57: ein paar
00:16:58: persönlich zu sprechen oder sowas ja?
00:17:00: Oder aber
00:17:01: wenn ich tatsächlich
00:17:02: irgendwie so wie das kann ich den vor der Schlange stehe dann bin ich ja fühlte mich nicht erisoliert, dann schweige ich ja!
00:17:07: Dann habe ich unsere Augen!
00:17:09: Genau Ja, oder aber
00:17:12: wenn ich tatsächlich eher
00:17:13: verwirrt oder verärgert bin dann gibt es dann tatsächlich eher so dass sich vielleicht im Panik gerate.
00:17:19: Oder aber das ich immer auf Trapp sein werde oder aber dass ich tatsächlich hier nur noch rasende Gedanken haben und die dann irgendwie... weitergehen.
00:17:28: Also
00:17:29: hier gibt es
00:17:30: diese vier Komponenten, das sind so die dienen Deiner und unserer
00:17:34: inneren Landkarte.
00:17:36: Und
00:17:36: hier sich darin
00:17:37: zu üben und dass ist das sinnvolle.
00:17:39: also
00:17:39: im Stress
00:17:40: das auszuprobieren macht wenig
00:17:43: Sinn weil wir eigentlich ja sehr geübt sind unsere
00:17:46: Stressreaktionen einfach nur abzurufen sondern
00:17:48: hier macht
00:17:49: es wirklich im Vorfeld
00:17:50: sich immer mal wieder zu übeln vielleicht hörst du uns gerade
00:17:53: beim Autofahren
00:17:54: spürt
00:17:54: immer nach wie fühlt sich das Lenkrad an.
00:17:56: Ja, wie fühlst du dich?
00:17:57: Fühlst du dir leicht oder bist du interessiert?
00:17:59: Bist du gelangweilt ja.
00:18:01: Oder was machst du gerade?
00:18:02: Guckst
00:18:02: du aufmerksam in den Rückspiegel oder nicht?
00:18:04: also das sind alles so Dinge.
00:18:06: und was macht das dann mit dir?
00:18:08: Füllst du Dich dabei
00:18:08: wohl oder nicht?
00:18:10: Das
00:18:10: sind Übungen die im Moment noch gar nicht direkt etwas mit dem
00:18:14: Situation zu tun haben, die Du auflösen möchtest
00:18:17: aber die Dir helfen diesen Interrozeptionsmuskel
00:18:20: zu stärken.
00:18:21: Also es ist wie bei der
00:18:22: Gym Genau Wenn das, was Birgit gerade sagt, alles für dich bümische Dörfer sind.
00:18:28: Dass du sagst, was soll ich denn jetzt hier fühlen?
00:18:31: Weil das passiert auch manchmal.
00:18:34: Ja dass du denkst ja wie soll ich mich schon fühlen normal also dann würde ich klein schrittiger vorgehen wenn du überhaupt willst.
00:18:42: Das ist natürlich die Voraussetzung, dass du diese Übung machen möchtest.
00:18:45: Dann könntest du mal Körperabschnitte fühlen.
00:18:48: Also nun mal angenommen, du würdest jetzt sagen ja ich fühle mich gerade jetzt normal.
00:18:53: Mein Gott was will die Frau?
00:18:56: Ich fahr halt jetzt Auto, mein Lenkrad fühlt sich auch normal an.
00:18:59: Dann guck mal wenn du dich normal fühlst wie sind denn dann deine Schultern?
00:19:04: Wie atmest Du denn wenn du Dich Normal Fühlst?
00:19:07: Wie ist dein Gesicht Wenn Du gelangweilt Dich normal fühelst?
00:19:11: also wirklich so zu schauen auf so einzelne Abschnitte und dann nochmal vielleicht an irgendwas Zu Denken was dich stört und dann wirst Du Merken Auf Einmal verändert Sich Was in Deinem Körper.
00:19:22: Also das ist so finde ich immer so.
00:19:23: der erste Weg so eine unter Bildung zu machen, wenn dir diese Übung am Anfang total fremd ist.
00:19:29: Dass du eben in dieses Normal denkst oder wie auch immer dein Zustand gerade war und dann irgendwas anderes nimmst und dann guckst nach merkst auf einmal wird meine Brust enger so und das reicht schon.
00:19:40: Das reicht schon um anfang überhaupt mal mit der körperlichen Reaktion weil das ist es ja letztendlich die körperliche Reaktionen zu bemerken auf die wir den ganzen Rest also Gefühle Verhalten Bewertungen drauf satteln quasi Weil dein Gehirn beobachtet die körperliche Reaktion und schickt dann die Gedanken schrägstrich Bewertung hoch.
00:20:01: Und es kann zum Beispiel sein, dass du ein Gefühl der Gleichgültigkeit hast – und das ist überhaupt nicht angebracht!
00:20:09: Es kann aber auch sein, da ist ein Gefühl von Gleichgütigkeit und du denkst, das ist eigentlich schön, weil dadurch bin ich im Frieden.
00:20:17: So gibt es eben also Gleichgürtigkeit.
00:20:19: Also dieses Gefühl normal kann sein, sich das stört weil du lieber ein anderes Gefühl hättest und dir fehlt irgendwie was.
00:20:28: oder es kann sein, dass dich überhaupt nicht stört.
00:20:30: Und du denkst ach nee ist eigentlich voll cool.
00:20:32: aber dann wird es dir in dem Moment überhaupt bewusst das es voll cool ist oder dich stört?
00:20:54: hilfreich.
00:20:54: Also
00:20:55: ich finde, dass es einen guten
00:20:56: Vorschlag hier auch nochmal klein schrittiger zu gehen.
00:20:58: für diejenigen, für die das fremd ist und für die jenigen, die das schon gewohnter sind macht es tatsächlich
00:21:03: Sinn,
00:21:04: das auch mal für sich
00:21:04: so festzuhalten.
00:21:06: ja also entweder du musst jetzt kein buch dafür anlegen eine interozeption oder sowas na so aber
00:21:12: einfach wirklich mal klarer.
00:21:13: zu.
00:21:13: ah
00:21:14: in solchen situationen passiert das oft dass mir dann der hals zugeht ja dass ich merke und auf einmal knallt es bei mir raus, ja so wow das merke ich oft.
00:21:25: Aha!
00:21:25: Und das sind solche Situationen die nie dupp
00:21:28: dupp aussehen Und dabei
00:21:31: hier so ein Frühwarnsystem
00:21:32: zu etablieren, das ist so
00:21:34: das Ziel am Ende
00:21:35: dieser gesamten Übung.
00:21:37: Genau und deswegen heißt es ja auch selbst Regulation.
00:21:40: Das heißt du wirst nicht mehr überwältigt von deinem eigenen Körper oder von den Reaktionen und auf einmal explodierst Du und fühlst dich dadurch hilflos sondern du bemerkst es rechtzeitig und kannst dir dann eben was Gutes tun und den anderen auch
00:21:53: Ganz genau.
00:21:54: Und hier noch
00:21:54: mal wichtig, dahin
00:21:55: weiß es geht nicht nur ums Explodieren
00:21:57: auch wenn das das anfängliche Beispiel war Es geht auch dann an diesen Stellen darum, wenn du in der Stache bist
00:22:03: In beiden Richtungen
00:22:04: geht es um Genau dieses Hinschauen in diesem unterschiedlichen
00:22:08: Kanal Ja und sogar noch mehr!
00:22:09: Das geht ja auch um Traurigkeit, um Scham schuld.
00:22:12: Also die Liste ist unendlich ne?
00:22:14: Aber wir können
00:22:15: nochmal eine Episode machen aber das hängt jetzt von euren Kommentaren ab
00:22:18: ihr Lieben zu
00:22:19: hören.
00:22:20: Wir müssen jetzt
00:22:21: tatsächlich im Punkt
00:22:22: machen
00:22:23: Für heute.
00:22:24: Ich fand das mal wieder sehr spannend, danke dir Tanja
00:22:27: für diesen Austausch!
00:22:28: Ich bin sehr neugierig auf das was ihr denkt.
00:22:30: bitte lasst uns Kommentare da wo
00:22:32: immer ihr uns hört.
00:22:33: Ihr findet unsere Kontaktdaten auch in diesen ganzen Podcast-Adressen und wir freuen uns
00:22:39: von euch
00:22:40: mitgenommen zu werden.
00:22:41: zu dem
00:22:41: was ihr denkt
00:22:42: Ja auf jeden Fall.
00:22:44: dann sag ich jetzt auch mal Tschüss!
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