Mobbing am Arbeitsplatz erkennen, verstehen und handeln
Shownotes
Mobbing kann jeden treffen. Oft sind Gruppendynamiken, Teamkultur und Führung entscheidend nicht die Persönlichkeit des Betroffenen.
Doch woran erkennst du Mobbing? Wie gehst du mit verletzenden Kommentaren um und wie findest du aus dem Gefühl der Hilflosigkeit heraus?
🙋♀️ In dieser Folge sprechen Tanja und Birgit darüber:
Wie Mobbing entsteht und welche Rolle das Umfeld spielt
Wie du Erlebtes von deiner eigenen Interpretation unterscheiden kannst
Warum ein Mobbingtagebuch und Verbündete helfen können
Wie du mit Zivilcourage Betroffene unterstützt
Warum rhetorische Fähigkeiten dir mehr Sicherheit geben können
🧠 Zentrale Erkenntnis:
Du musst Mobbing nicht einfach hinnehmen. Es gibt Wege, die Situation einzuordnen, Unterstützung zu finden und wieder handlungsfähiger zu werden.
🎙️ Tanja und Birgit möchten Mut machen: Schau nicht weg, hol dir Unterstützung und steh für dich und andere ein. Denn es gibt Wege aus der Hilflosigkeit.
💬 Was kannst du tun, wenn du Mobbing beobachtest oder selbst davon betroffen bist?
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Transkript anzeigen
00:00:00: Was ich ja so interessant finde beim Mobbing ist, dass man an sich selbst zweifelt.
00:00:04: Dass man quasi die Ursache, wenn man es oft genug gesagt bekommt auch ein Stück weit bei sich selbst sucht.
00:00:10: Hallo!
00:00:11: Ich freue mich das wir die nächsten Minuten miteinander verbringen und möchte Birgit Kerstin Regenstein vorstellen studierte Politikwissenschaftlerin mit ihrem Unternehmen unterwegs Mit den Schwerpunkten Leadership Resilienz und Konflikte als Coach und Trainerin.
00:00:29: Ja, Tanja das kann ich nur zurückgeben.
00:00:31: Tanja Gatzke sitzt hier neben mir eine ganz tolle Kollegin, Therapeutin und auch Coach.
00:00:36: sie selber arbeitet mit den Schwerpunkten Burnout und Selbstwert Beziehung und Kommunikation ist außerdem Oberkommissarin Und an dieser Stelle macht es gerade den ganz ganz spannen Mix aus denn die Gespräche die wir führen sind immer
00:00:52: spannend.
00:00:59: Hallo Will geht schön dich zu sehen
00:01:03: Liebe Tanja!
00:01:04: Im Dunkeln jetzt schon, da muss man sich erst mal dran gewöhnen.
00:01:08: Na ja dich sehe ich auch noch.
00:01:10: Ja gut, Elektrizität sei Dank.
00:01:16: Ein Glück haben gelampen.
00:01:17: Das stimmt auch.
00:01:20: Ja fast am Ende des Jahres, ne?
00:01:23: Ich wollte die
00:01:24: Episode in diesem Jahr im Eine spannende, ich finde auch irgendwie so düstere Episodeteam jetzt vorhaben.
00:01:36: Definitiv!
00:01:36: Du
00:01:37: hast irgendwie ein bisschen zu Halloween und zu allem was man hier um diese Zeit vielleicht auch an Gruseligen miteinander zu tun hat?
00:01:46: Das stimmt wir haben das Thema Mobbing am Arbeitsplatz dass wir heute besprechen wollen.
00:01:53: und du hast eine Definition dafür rausgesucht.
00:01:59: Genau Wikipedia hat nämlich dazu eine Definition verfasst.
00:02:03: Und da heißt es, dass im sozialwissenschaftlichen und psychologischen Sinn Mobbing oder Mobben psychische Gewalt beschreibt die durch das Wiederholte regelmäßige vorwiegend kommunikative Schikanieren, Quellen und Verletzen eines einzelnen Menschen durch eine Gruppe von Personen oder durch eine einzelne Person in überlegener Position definiert ist.
00:02:27: Zu den typischen Mobbing-Handlungen gehören Demütigungen, Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, zuweisung sinnlose Aufgaben und anderweitiger Machtmissbrauch, Gewaltandrohung, soziale Exklusion oder eine fortgesetzte unangemessene Kritik an einer natürlichen Person oder ihrem Tun.
00:02:48: Und genau, lass uns das mal im Klartext so ein bisschen.
00:02:52: Also was bedeutet es für Arbeitssituationen?
00:02:57: Das ist ja eine Wahnsinns-Range irgendwie.
00:03:01: Wo fängt Mobbing an und wo hört's auf?
00:03:04: Und dass auch Mobbing mehr ist als ein normales Streitgespräch irgendwie.
00:03:09: Also das bloß weil jemand anderer Meinung ist, ist ja noch kein Mobbing.
00:03:13: also nein Und auch wenn ich kritisiert werde und vielleicht sogar zweimal wegen derselben Sache, ist das auch kein Mobbing.
00:03:20: Ja genau!
00:03:21: Also ich finde schon beschreibend und signifikant zuweisen von arbeitenden... Von Arbeitsaufgaben die nicht meinem eigentlichen Kompetenz, meinen eigentlichen Aufgabengebiet zum Beispiel zugehörig sind also sinnlose Aufgaben Aufgaben von denen ganz klar ist, dass es Zeitvergeudung ist.
00:03:44: Weil die nachher sowieso in die Tonne wandern oder aber... Die du dann machst und danach werden sie vor dem Team zerrissen?
00:03:51: Und das nicht nur einmal sondern regelmäßig.
00:03:54: Das wäre zum Beispiel etwas was schon nach dieser Definition ins Mobben gehören würde.
00:04:00: Und meiner Erfahrung nach ist das auch etwas bei den Menschen, denen das passiert hochgradig irritiert verletzt und demotiviert.
00:04:09: Ja definitiv!
00:04:11: Und ich würde auch alles unter Morben fallen lassen, was die Persönlichkeit anbelangt.
00:04:20: Zum Beispiel dass man mich ständig unterbricht... Also wenn ich rede, dass man mich nie ausreden lässt, mir ins Wort fällt oder sich über mich lustig macht in irgendeiner Art und Weise.
00:04:31: Und womöglich noch hinterher sagt, ach war doch nur Spaß.
00:04:35: Was stellst
00:04:35: du dich dazu an?
00:04:36: Genau!
00:04:37: Sei doch nicht so empfindlich.
00:04:38: So was also?
00:04:39: das würde ich auch unter Moppen noch mitnehmen.
00:04:41: Ja
00:04:42: genau oder ein lächerlich machen vor anderen regelmäßig ein Beschämen und daran wird deutlich, Wir reden hier Mobben am Arbeitsplatz, aber es ist Mobben auch in der Familie möglich.
00:04:53: Natürlich in der Peer Group also in deinem Freundes- und Bekanntenkreis bei Jugendlichen und bei Erwachsenen.
00:05:02: Und Mobben ist auch natürlich Cybermobbing.
00:05:05: Ist auch in aller Munde kann man kennt man auch Also hat man zumindest von gehört?
00:05:10: Ja, das gibt es ganz viel.
00:05:12: Bei der Jugendkriminalität ja da war's gang und gäbe.
00:05:15: also wenn dann Mädchen irgendwas Freizügiges verschickt hat... Da ist ja gar nichts sicher oder Texte oder so und dann gibt sie tatsächlich eine Plattform die heißt Telonym wo man tatsächlich gar nicht genau weiß vom wem es denn jetzt letztendlich kommt.
00:05:30: Also das nimmt Ausmaße an.
00:05:32: Das finde ich noch mal eine Stufe drüber des Cyber-Mobbing, weil du kein richtiges Gegenüber hast.
00:05:39: Ja und damit ist auch die Hemmschwelle derjenigen, der oder die mobbt auch geringer?
00:05:44: Richtig
00:05:44: ja!
00:05:45: Ja, dass es schon sehr dramatisch stimmt.
00:05:48: Insgesamt hat Mobbing eine sehr schreckliche Wirkung Und ich finde es dabei wichtig noch mal vielleicht auch vorweg zu sagen, bevor wir jetzt gleich Überwirkungen nochmal reden und wer so in welchem Verhältnis irgendwie darunter zu leiden hat.
00:06:04: Es ist wirklich wichtig zu verstehen dass Mobbing jeden treffen kann.
00:06:10: Das hat
00:06:10: nichts damit zu tun das man so eine typische Opfermentalität hat oder einen Opferaspekt hat.
00:06:19: etwas mit der Gruppendynamik zu tun, in der ich unterwegs bin.
00:06:22: Mit der Teamkultur in der Ich unterwegs bin und mit dem Führungsrahmen, der mir gesetzt wird durch Vorgesetzte.
00:06:31: Und das ist so... Das bringt eine Hilflosigkeit mit sich, wo man auch an sich selbst nachher zweifelt?
00:06:36: Ja!
00:06:38: Ja, ja, genau.
00:06:40: Also darüber haben wir im Vorfeld gar nicht gesprochen.
00:06:42: hast du Mobbing-Erfahrung Tanja?
00:06:46: In der Schulzeit würde ich jetzt mal so sagen, also nicht dramatisch.
00:06:52: Aber schon, ja, würde ich doch schon sagen?
00:06:57: Ja.
00:06:57: In der Schulzeit habe ich keine Mobbingerfahrung aber in meinem Praktikum während meines Studiums bin ich gemobbt worden und das kann ich gar nicht erklären wie das war, also woher das kam.
00:07:13: Ich hatte einen anderen Hintergrund als meine Vorgesetzte.
00:07:17: Ich bin auch älter gewesen, als ich mein Studium gemacht habe.
00:07:22: Und habe bereits Familie gehabt und so.
00:07:25: Also eigentlich war ich total gesettelt.
00:07:26: Bin immer schon sehr selbstbewusst gewesen.
00:07:29: Da hab' ich nicht richtig in ihr Bild gepasst.
00:07:32: Mein Englisch war nicht so gut wie sie das wollte.
00:07:35: Es waren internationaler Posten, ein Praktikum... Tja!
00:07:41: Die hat nichts was ich geschrieben haben für Gutgeheißen.
00:07:45: Am Wahnsinn.
00:07:47: Die hat alles gegenkontrolliert, hat mir auch nachher nur noch so die kleinen Aufgaben gegeben.
00:07:52: Die Augen gerollt wenn ich den Ruhm betreten habe und so.
00:07:55: Ja fürchterlich!
00:07:59: Ich hatte mehr dieses Normale was man in der Schule hat.
00:08:03: also das heißt normal ist ja schon ein Ding dass sich das als Normal bezahlt dann denke ich gerade.
00:08:07: Und trotzdem bleibe ich jetzt mal kurz dabei bei dem normalen... Ich war nicht so der Mainstreamer Da hatte auch immer schon andere Aktivitäten, andere Freundeskreise.
00:08:22: Also es ist nicht so, dass ich immer in der Schule überall dabei sein wollte und das ist halt wenn man dann anders ist ein Stück weit also.
00:08:32: eine Persönlichkeit war die gleiche.
00:08:34: Ich habe viel gelacht und hatte auch meinen Freundes Kreis und so.
00:08:37: aber ich war halt nicht so der Mainstreamer und das hat schon gereicht um mir den einen oder anderen Spruch Also auch wirklich auf sehr beleidigenden Sprache einzufangen und so weiter.
00:08:48: Oder ich habe zum Beispiel, auch damals schon keinen Unterschied gemacht bei Menschen.
00:08:53: Ich hab immer noch mit meiner Erkältung abzukämpfen stimmlich.
00:08:57: Das schaffen wir heute zu gemeint.
00:08:59: Definitiv!
00:09:02: Ja liebe Zuhörenden das ist das Gegenteil von Mobbing.
00:09:05: Das Unterstützung finde ich total schön.
00:09:07: Das möchte ich jetzt mal kurz sagen.
00:09:11: Ja, also ich hatte schon immer ... Ich hab nicht so geweigert.
00:09:16: Also wenn Menschen anders waren.
00:09:18: Heutzutage nennt man sie Nerds oder so.
00:09:20: Ich war immer mit jedem irgendwie gut und auch das macht einen dann manchmal ein Stück mit zum Außenseiter.
00:09:28: Es ist schon Wahnsinn was da alles in einen Topf geworfen wird.
00:09:32: Und da war es schon viel beleidigendes auch damals gefallen ja?
00:09:37: Ich erinnere mich daran, ich hatte jetzt vor kurzem Abi-Treffen Vierzigjähriges und da hat mir eine langjährige Schulkameradin mit der ich mal näher und mal weiter irgendwie was zu tun hatte die ne Zeit lang in meiner Klasse war.
00:09:51: Und dann irgendwie haben wir durch Kurse nicht mehr so viel miteinander zu tun gehabt aber wenn... Ich gehörte eben auch genau wie du sagst freundlich, ne?
00:09:58: Ich habe viel gelacht und war muss ich die Patte!
00:10:02: Eben ein Problem mit morgens fit wach sein und fröhlich sein.
00:10:07: Und hat immer gesagt, boah, pack doch mal deinen Rahmen lächeln
00:10:10: ein.".
00:10:12: Das hatte sie mir jetzt als wir uns wiedergesehen haben gesagt und sich nochmal ganz schrecklich dafür entschuldigt... Also sie hat sich nicht erschrecklich geschämt und sich entschullicht so!
00:10:21: Ich habe dabei festgeschätzt ich hab mich gar nicht daran erinnert.
00:10:25: Ich kann mich jetzt auch während ich es erzähle.
00:10:27: Sie hat das als sehr dramatisch empfunden, so im Nachgang und das ist an mir abgeperlt oder zumindest hat das keine bleibenden Spuren hinterlassen.
00:10:38: vielleicht war in dem Moment etwas konsterniert Das kann vielleicht auch sein aber daran erinnere ich mich gar nicht.
00:10:43: was sich damit sagen möchte ist dass auch manches mal Manche Dinge eben nicht verfangen auch wenn sie verfangen sollten Und das ist ja an sich eine ganz gute
00:10:53: Nachricht.
00:10:54: Toll, genau habe ich mir auch gerade gedacht da kann man ja mal gucken.
00:10:57: also was ist denn der Auslöser?
00:11:00: dass ich mich gemobbt fühle obwohl ich vielleicht gar nicht gemobpt werde oder mich gemoppt fühle weil ich gemobbede oder mich nicht gemopft fühle obwohl ich gemopped werde
00:11:15: Genau.
00:11:15: Also zur ersten Frage kann ich nichts sagen, weil mir das so noch nicht gegangen ist dass sich den Eindruck hatte, dass ich gemobbt werde obwohl ich nicht gemobbede... wurde.
00:11:24: Also das habe ich schon mal, wenn ich so Teams begleite oder wenn nicht so ein Einzelcoaching mit Menschen rede dann gibt es schon mal den einen oder anderen der sagt ja das war Mobbing und dann frage ich mal einen Moment bevor wir das hier zu stehen lassen lassen sie mich das einmal verstehen was genau passiert ist.
00:11:40: und da gab es tatsächlich auch schon mal Momente in denen ich auch durchaus differenzieren musste.
00:11:46: Jetzt haben sie eine Kritik von ihrem Vorgesetzten bekommen.
00:11:49: Sie konnten das beheben, die Kritik ist nicht mehr bestand, teilt ihre Zusammenarbeit... Das ist kein Mobbing!
00:11:55: Das war eine Entwicklungsaufgabe ihres Vorgesetztes gewesen dem diese Person nachgekommen ist.
00:12:01: So ne?
00:12:01: Das hat erst mal nicht geschmackt aber war wichtig so.
00:12:05: Dass ich schonmal gemobbt wurde obwohl ich nicht genau verstand warum.
00:12:09: Das habe ich ja erzählt und das ist mir in meinem Praktikum während des Studiums gegangen Und das war schlimm, weil ich echt ... Ich hab beinend bei meinem Mann angerufen.
00:12:20: Wahnsinn, ja!
00:12:22: Der ist ... Soll ich rüberkommen?
00:12:25: Spiegs und Wort!
00:12:27: Aber es hat mir natürlich schon wieder geholfen ein bisschen.
00:12:30: Aber ich war so verzweifelt, ich hatte gar keinen Hebeln.
00:12:35: Und was ist der Unterschied
00:12:37: zu...
00:12:39: Also, ich werde traurig und fühle mich verletzt und gemobbt Und es geht nicht an mich ran.
00:12:45: Letztendlich ist das ja ein Gefühl, ne?
00:12:47: Das kann sein, dass es auf Tatsachen beruht, also, dass tatsächlich Mobbing ist.
00:12:53: aber ich muss ja nicht automatisch verletzt sein.
00:12:57: Nee genau, Raman Echel, so dieses... Genau!
00:13:00: Also
00:13:00: was könnten unsere Zuhörenden machen?
00:13:03: Ich sag mal der Klassiker wäre, ich geh weg.
00:13:07: Da ist jemand, der verletzts mich und ich sage, weißt du, was hören wir das nicht länger an?
00:13:11: Geh aus dem Raum.
00:13:12: Na ja, die Frage ist ob ich das so ohne weiteres kann.
00:13:17: Wir haben ja Grundbedürfnisse und wollen irgendwie dazugehören.
00:13:19: Und vielleicht ist es sogar auch so, dass just dieser Mensch der uns so dispektierlich behandelt eine große Rolle in meiner Gruppe, in meiner Peergruppe, in meinem Leben spielt, dass sich nicht umhin kann mich trotzdem dem aussetzen zu müssen?
00:13:38: Genau.
00:13:39: Und das würde ich gerne mal, dass wir das mal näher untersuchen.
00:13:41: also was sind die Voraussetzungen?
00:13:43: Also Ziel des Portraits soll ja auch sein unsere Zuhörenden zu befähigen vielleicht Ausstiege zu sehen oder Möglichkeiten die sie nicht wahrnehmen.
00:13:53: Und deswegen würde ich das so gerne mal auseinanderdröseln, also wo fängt es eigentlich an?
00:13:58: Also was müssen die Zutaten?
00:14:00: da zu sein dass ich tatsächlich hilflos bin und dass sich mich verletzt fühle und dann kann man ja für beides quasi den Gegenpol finden.
00:14:08: Also wie stelle ich fest euch bin gar nicht so hilflose, also was kann ich machen, was andere vielleicht nicht auf dem Schirm haben Dafür sorgen, dass mich bestimmte Kommentare... Also, dass sie gar nicht mehr an mich gehen.
00:14:20: Also ein Teflonschicht quasi!
00:14:23: Ich glaube also, wenn ich mit Menschen zu tun habe die Mobbing-Opfer sind das ist in den letzten Jahren nicht mehr so oft vorgekommen.
00:14:34: Das war am Anfang meiner Tätigkeit häufiger aber Wenn ich mit Mobbing Opfern zu tun hatte ist genau dieses sich ausgesetzt zu fühlen, sich so ganz per se seiner eigenen Gestaltungshoheit entmachtet zu fühlern.
00:14:53: Ist das maßgebliche Grundgefühl?
00:14:56: Selbstzweifel?
00:14:57: ich kann das nicht.
00:14:58: Self-fulfilling prophecy wird sowieso immer so sein.
00:15:01: solche Sachen wie die ändert sich nie.
00:15:03: Ich werde niemanden finden der mir glaubt oder solche Sachen.
00:15:07: da gibt es also ganz viele Überzeugungen die dann irgendwann tatsächlich einen in der Mausefalle festhalten.
00:15:16: Und hier ist es unheimlich wertvoll, so was wie ein Mobbing-Tagebuch zu
00:15:20: führen.".
00:15:21: Genau!
00:15:21: Das finde ich auch.
00:15:22: und dann wirklich auch zu unterscheiden, ne?
00:15:25: Was ist wirklich passiert und was ist meine Interpretation
00:15:29: genau?".
00:15:29: Genau, ein weiterer Aspekt wäre immer und das waren aber immer schon noch ein bisschen intensiveres Arbeiten da nochmal zu gucken wen gibt es denn noch als Allianzpartner Ausser denen, auf die ich mich jetzt im Moment schon fokussiere.
00:15:44: Wer könnte denn außerhalb des engeren Kreises für mich noch interessant sein?
00:15:49: Sodass ich nicht nur fokusiere auf die Menschen, die mir nicht gut gesonnen sind sondern nochmal den Blickschärfe für Menschen, der mir durchaus auch wohlgesonnen seien könnten.
00:16:01: Die hinterher auch zeigen werden
00:16:03: oder einfach mich stärken um mich nicht immer dem aussetzen zu müssen.
00:16:10: Beide Chancen liegen da drin.
00:16:14: Also, was ich ja so interessant finde bei Mobbing ist das man an sich selbst zweifelt also dass man quasi die Ursache wenn man es oft genug gesagt bekommt auch ein Stück weit bei sich selbst sucht.
00:16:26: und deswegen fände ich so ein Weg raus ist auch wirklich dieses Objektiv alles zu hinterfragen also fährt zu sich selbst auch zu sein nicht in diesem Selbstzweifel quasi zu versinken sondern eben auch zu sehen.
00:16:40: Also bei meinen Kunden sage ich manchmal, das ist so ein bisschen... Ich mag zum Beispiel keinen Rosenkohl und du könntest mir jetzt sämtliche Rezepte der Welt anbeten, ich würde kein Rosenkohle essen wollen!
00:16:51: Und das als Beispiel für einen inneres Nein was man haben kann.
00:16:55: Wenn die anderen ein inneres nein zu mehr haben dann kann ich mich abarbeiten bis zum geht nicht mehr.
00:17:02: Dann werde ich es nicht schaffen dass die mich loben, dass sie ihre Meinung ändern.
00:17:06: Weil das hat ja einen Grund, dieses Moppen hat für den anderen leider Gottes eine Funktion was auch immer die ist aber es hat ja ein Grund.
00:17:16: und wenn der andere der Meinung ist, das hat einen Grund er braucht das dann kann ich machen was ich will Dann werde ich von dem andern kein Ja bekommen.
00:17:24: Und das finde ich diese Selbstwertarbeit.
00:17:26: also wirklich mal da hin zu gucken sowas auch langfristig zu denken Was ist denn da möglich?
00:17:34: Ja und hier sind wir natürlich, gerade wenn wir so über schadhafte Beziehung reden ohne jetzt schon über toxische Beziehungen zu reden.
00:17:43: Reden wir natürlich auch über eigene Beziehungsfrüchte.
00:17:47: Also wenn ich es ... Wenn ich so sehr Angst vor Beziehunsabbruch habe, nehme ich das ja in Kauf!
00:17:54: Und mach mir lieber selber den Vorwurf dass ich eben der Kars des Knaktus bin und der andere eben jeden Grund hat sich über mich zu ärgern oder sich übermich lustig machen, weil das war ja auch doof was ich gemacht habe.
00:18:08: Das ist ja auch kurzsichtig gewesen was ich gesagt hab dass hier tatsächlich auf Wertschättswert eigener Selbstwert, Selbstwertarbeit natürlich ein ganz toller Ansatz ist.
00:18:20: Ich habe nur den Verdacht, dass es nicht wenige Menschen gibt die aufgrund eben ihrer eigenen Beziehungsmuster Verstrickungen, die sie irgendwann gelernt haben.
00:18:33: Nicht ohne weiteres daraus kommen?
00:18:36: Definitiv!
00:18:37: Also das glaube ich auch und gleichzeitig ist ja hier eine Chance.
00:18:42: also... Ja!
00:18:43: Ich denke da höre ich ja wirklich immer von meinen Kunden gruselige Sachen.
00:18:49: Dass der Chef deine Mitarbeiterin anschreit bei offener Tür, sodass das wirklich die ganze Etage sämtlicher anderen Mitarbeitenden mitbekommen.
00:18:59: Wo man denkt, das gibt es ja gar nicht!
00:19:02: Also und dass halt gegebenenfalls wiederholt und so, wo dann auch kein... also das sind ja auch Respekthemen, sie ja dann auch eine Rolle spielen und Grenzen ziehen und sich da auch so zu fragen.
00:19:15: So was brauche ich oder was bräuchte ich damit ich in meine Kraft komme?
00:19:20: Was fehlt mir, Jetzt gerade mich hilflos sehe.
00:19:24: Was bräuchte ich, damit ich mich nicht mehr hilflas sehen würde?
00:19:29: Ja und hier glaube ich wie gesagt es braucht glaube ich ein soziales Netz was unabhängig von dieser Mobbing Situation tragfähig ist.
00:19:40: Also wenn ich jetzt so an meine Situation denke hat mir geholfen, dass sich jeden Abend dann zu guten Freunden nach Hause gefahren bin.
00:19:46: Die haben mich lecker bekocht und haben lange gut gesprochen miteinander.
00:19:50: Das war eine gute Zeit!
00:19:52: Und die haben mich gestärkt, wohlwissend das ich Zuhause Menschen hatte, meinen Mann und meine Kinder, die irgendwie ganz liebevoll an mich dachten.
00:20:01: Das hat echt viel geholpen um mich zu relativieren, um deutlich zu machen was die andere Person gerade in mir sieht oder nicht.
00:20:08: in mir ist nicht die totale Realität.
00:20:14: Es ist immer wertvoll nochmal nach einem sozialen Netz zu schauen, was einen trägt und zeitgleich glaube ich es aber auch so dass es ab einem gewissen Punkt auf jeden Fall jemandem braucht der mich von extern dazu befähigt mich darauszuwinden.
00:20:35: also das... Ich glaub' das ist so ein Treibsand-Geding, Mobbing
00:20:39: Ja, das stimmt.
00:20:41: Je mehr es ist und je weniger soziale Interaktionen ich habe dich mich auffangen oder Gegebenheiten, desto mehr fange ich ja auch an mir selber zu zweifeln.
00:20:52: also desso mehr nehme ich sie auch an.
00:20:54: Und ich finde, was auch nicht verkehrt ist es sich rhetorische Fähigkeiten anzueignen.
00:21:00: Also sich vorzubereiten quasi aufgestimmte Sätze dass zum Beispiel wenn jemand zu mir sagt sei doch nicht so empfindlich oder das war doch nur Spaß auch ganz klar zu sagen steht jetzt nicht zur Debatte ob ich hier empfindlicht bin oder nicht also da auch Katt zu setzen.
00:21:16: Ja, ich möchte dieses Verhalten nicht.
00:21:17: Ich will nicht meine Empfindlichkeit jetzt diskutieren.
00:21:20: Also das auch wirklich Ross und Reiter zu benennen finde ich auch immer ganz wichtig.
00:21:25: wenn jemand sagt du kriegst es doch sowieso nie hin ja dass man dann mal sagt was genau ist denn nie.
00:21:30: also worüber reden wir denn hier?
00:21:31: wo habe ich denn tatsächlich etwas nicht hinbekommen?
00:21:34: Dass man den anderen dann auch so ein bisschen in die Konkretisierung zwingt.
00:21:39: Das finde ich eigentlich auch immer gut.
00:21:41: Konkreteisierung ist immer cool Ja, weil auch das ist natürlich so dass viele Menschen die mobben für allgemeinerung und immer so du seid doch nicht immer so empfindlich meine gute jetzbar wenn ich ein spaß machen ticst du aus oder sowas sind ja alles verallgemeinerungen.
00:21:59: Und hier zu konkretisieren.
00:22:00: Das ist sicherlich auch eine ganz ganz großartige maßvorgabe und Ich glaube auch unter dem strich ist es so dass hier einfach auch noch mal über die ganz, ganz natürliche Idee nachdenken kann.
00:22:16: Wie sieht das denn aus wenn ich ein Beziehungsabbruch mache?
00:22:19: Was würde es dann bedeuten, wenn ich diese Peergroup in der ich keine Unterstützung finde und nur klar gemacht werde wirklich verlassen?
00:22:27: Was würdet das bedeuten?
00:22:28: Und wahrscheinlich gar nicht so viel Schlimmes wie man manchmal befürchtet.
00:22:35: Ja genau!
00:22:38: Und dann könnte es ja darüber noch einen finanziellen Aspekt geben, also der dann auch vielleicht ein bisschen längerfristig irgendwie bearbeitet werden muss um einen Ausgleich zu finden.
00:22:50: Dass man eben wenn's jetzt zum Beispiel den Arbeitsverhältnis ist dass ich nicht aussteigen kann da gibt es schon viele Möglichkeiten.
00:22:58: Also was Wo wir gerade so über Rhetorik und Konkretisierung gesprochen haben, hab ich mir gedacht ist es auch umgekehrt wichtig.
00:23:08: Dass das meine Verantwortung ist, mir nicht unklare Arbeitsaufträge geben zu lassen.
00:23:14: Weil hier unkläre mein Arbeitsauftrag oder hier Wischi Waschi oder irgendwie sowas... Und desto weniger ich mich vielleicht traue, mir da genau Informationen abzuholen, desto mehr gebe ich natürlich die Vorlage dass ich nachher nicht den richtigen Punkt getroffen habe Also sich auch abzuholen, wirklich was genau ist der Arbeitsauftrag in welcher Zeit.
00:23:35: Was ist der wichtigste Teil hier von also auch hier oder vielleicht auch zu sagen wie sieht es aus?
00:23:40: Ich habe das noch nie gemacht.
00:23:42: können Sie mir dabei helfen?
00:23:43: ein einziges Mal und dann mache ich mich quasi einen Arbeitsablauf notiere ich mehr und dann weiß ich's demnächst weil das wäre so.
00:23:49: Angriff ist die beste Verteidigung manchmal
00:23:52: Ja.
00:23:53: also ich glaube dass es auf jeden Fall eine Möglichkeit um auch den anderen wieder über in die Bringschul zu bringen.
00:24:02: Und zeitgleich, je weiter die Mobbing-Dynamik fortgeschritten ist, desto weniger werde ich mich das trauen.
00:24:09: Weil meine Erfahrung dann ja ist es schon wieder ein Spruch weggedruckt bekommen und noch nicht mal das kannst du.
00:24:14: So was meine Güte!
00:24:16: Ist ja wieder einmal nicht alles genau genug Ja?
00:24:19: Korinthen oder Erbsenzählerei ist heute den Akkultur oder was.
00:24:24: also das sind ja alle Sachen die liebevoll dann retorniert werden und ich glaube, ja.
00:24:30: Ich glaub es ist genauso wie Mobbing funktioniert.
00:24:34: Es gibt Ansätze und es braucht tatsächlich ein Gefühl dafür, wie weit bin ich eigentlich schon drin?
00:24:41: Und irgendwann geht das nicht mehr allein.
00:24:43: Irgendwann muss ich... wenn ich über Treibsland rede, muss ich gucken, wie ich nach draußen einen Anker habe damit ich weit draußen mich von irgendwem mit irgendwem durch irgendwen daraus ziehen.
00:24:57: Ja, das stimmt!
00:24:58: Ich habe jetzt gerade nochmal so gedacht naja wir machen uns ja jetzt vor allen Dingen auch Gedanken über das Mobbing-Opfer.
00:25:04: ich hatte im Vorhinein und ich dir von einem Film erzählt da geht es um Mobbing, um den Täter.
00:25:10: Das ist von Helen Whitebird, der Film heißt Whitebird.
00:25:15: und da geht's um Helen Muren die als ehemalige jüdische Französin in dem zweiten Weltkrieg ganz stark eben unter dem Regime, den deutschen Regime gelitten hat, Mobbing erfahren hat und ihrem Enkel dabei erzählt wie sie von einem Freund da durchgetragen wurde.
00:25:36: Und das hat sie ihrem Enkel deswegen erzählt weil ihr Enkel die Schule verlassen musste, weil er eben gemobbt hat und sich aber darüber nicht im Klaren war oder nicht klar sein wollte.
00:25:46: Zutat als ob das nichts gewesen wäre, nichts Schlimmes.
00:25:50: Mit dieser Erzählung hat sie ihm nochmal Dimension des Mobbens vor Augen geführt und tatsächlich in dem Film dann auch eine Haltungsänderung bei ihrem Enkel bewirken können.
00:26:02: Also es schon sehr beeindruckend gewesen, und das ist vielleicht nochmal dazu auch so der Hinweis Es braucht eben auch sowas wie Mut sich dagegen zu wehren nicht einfach auf die leichte Kerbe einzusteigen und zu mobben, sondern Zivilcourage um was anderes zu sagen.
00:26:25: Was anderes zu denken.
00:26:27: Um sich gegen den Mainstream tatsächlich auch zu positionieren hat eben auch nicht jeder.
00:26:34: Naja das stimmt Das ist schon und kommt jetzt gerade, kommt mir noch so ein weiterer Gedanke.
00:26:39: Nachte auch wenn das jetzt jemand hört, wenn du kein Mobbingopfer bist aber du kennst eins in deiner Firma dann könntest du ja quasi jemand sein der da dem anderen oder der Anderen vielleicht ein bisschen den Rücken stärkt oder auch mal sagt hier das geht zu weit oder irgendwie sowas.
00:26:58: weil diese Zivilcourage braucht nämlich auch Mut.
00:27:01: Ja,
00:27:04: weil sonst habe ich Angst das nächste Opfer zu sein.
00:27:06: Wenn ich jetzt da helfe dann bin ich nachher derjenige oder diejenige.
00:27:11: Das ist schon wirklich sehr komplexes Feld und es gibt ja eine Studie von zwanzig vierundzwanzig.
00:27:17: Da fand ich ganz interessant dass Frauen ticken.
00:27:21: also grundsätzlich sind Frauen und Männer gleich betroffen Aber Frauen sind in ganz kleinen Ticken sogar weniger betroffen.
00:27:28: Und am meisten betroffen sind junge Erwachsene zwischen achtzehn und neunzwanzig, das fand ich ganz interessant.
00:27:35: Wenn wir jetzt gerade darüber reden dann denke ich mir... Also ich denke dieser Unterschied zwischen Frauen und Männer der ist eigentlich also den kann man fast weg machen.
00:27:43: so aber zu den jungen Erwachsenen vielleicht weil sie eben noch nicht so gefestigt sind, vielleicht weil Sie eben untergeordnete Positionen haben oder vieles nicht können und die wollen noch befördert werden.
00:27:59: Das heißt, ich denke es ist vielleicht auch ein Grund sich dann noch viel mehr gefallen zu lassen.
00:28:03: Ja,
00:28:03: die Peer Group hat auch nochmal eine andere Bedeutung.
00:28:08: Man ist anfälliger das ist wohl wahr.
00:28:11: Und wenn du noch was erreichen willst, also wenn ich nichts mehr erreichen will.
00:28:15: Wenn ich jetzt die höchste Position erreicht habe in der Firma ja dann würde ich vielleicht auch mal meinem Chef sagen weißt du was?
00:28:22: Es reicht mir jetzt.
00:28:23: ne so.
00:28:24: wenn ich aber den Wunsch hab okay ich werde bei der nächsten Beförderung berücksichtigt werden das ist schon schwieriger.
00:28:30: ne denke ich.
00:28:32: Ja, ein spannendes Thema.
00:28:34: Oh ja auch irgendwie bedrückend finde ich und zeitgleich irgendwie wir wollen Mut machen auch wenn es nicht leicht ist.
00:28:42: also ich finde das ist vielleicht nochmal so die Hauptmessage in dieser Episode.
00:28:47: Wir wissen, dass das nicht leicht ist.
00:28:49: Man kann sich nicht ohne Weiteres wie in Münchhausen selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen.
00:28:55: Da braucht es wirklich ganz viel Kompetenzen und unterschiedliche Zugänge aber es geht Wege raus.
00:29:03: Im beruflichen Kontext fällt mir noch ein bevor wir dann endgültig Abspann machen man kann auch die Stimmen wenn der Vorgesetzte nicht selber der oder die Mobberin ist kann man den vorgesetzt
00:29:15: oder vielleicht auch jemand anders im Betrieb.
00:29:19: Im Betriebsrat,
00:29:20: den Sozialdienst?
00:29:22: Genau,
00:29:22: der Gleichstellungsaufbau betragt.
00:29:26: und was ich wirklich noch mal zum Schluss sagen möchte weil das finde ich auch ganz wichtig Ich glaube wir holen die Verantwortung oft zu uns weil wir glauben dadurch haben wir die Kontrolle.
00:29:36: aber wenn jemand anderes ein Nein hat in sich dann kannst du nichts machen.
00:29:42: Das finde ich auch noch mal wichtig.
00:29:44: Dieses sich nicht abzuarbeiten, sondern wirklich die Person hat was gegen mich, warum auch immer oder vielleicht ist es nicht das Ich bin, sondern ich sitze gerade auf der Stelle oder weiß der Teufel und dass ich mich dann nicht daran abarbeite, diese Person auf meine Seite zu ziehen.
00:30:04: Also ich kenne tatsächlich keinen Fall in dem ... geklappt hat mit Absicht.
00:30:08: Ich kenne Fälle, wo man sich hinterher noch mal begegnet ist oder so.
00:30:13: aber wirklich in diesem Konstrukt, in diesem Beziehungskonstrukt, kenn ich keinen Fall, wo der Mopper auf einmal sagt ah was recht er tut mir vor Leid mache ich ab sofort nicht mehr oder irgendwie sowas.
00:30:25: ja
00:30:26: also ich hatte dann in meiner Praktikumssituation hatte ich eine Woche bevor ich dann gegangen bin habe ich so viel Mut gesammelt dass ich ein kleines Mitbringsel mitgebracht habe, so um Abschieb zu feiern sozusagen und dann in Gegenwart von der Kollegin ihr das überreicht habe.
00:30:45: Und ihr gesagt aber auch wenn es jetzt bisher nicht so gut gelaufen ist vielleicht haben wir ja nochmal eine Chance die letzte Woche gut zu gestalten.
00:30:51: Die ist mal rot
00:30:52: geworden, die Vorgesetzte
00:30:55: hat das angenommen und die letzte woche war tatsächlich gut.
00:30:58: Ich hätte eher machen müssen,
00:30:59: aber
00:31:00: war eben nicht dran.
00:31:02: Das fällt mir gerade dabei ein.
00:31:04: Dazu brauchte ich aber echt ewig langen Anlauf und eben genau das, was wir besprochen haben, bestimmte mentale Sachen, soziales Netzwerk usw.
00:31:15: Ja danke für deine Offenheit hier auch dass du das so sagst.
00:31:19: und ja also wer auch immer das hört ne?
00:31:21: Wir sind alle nicht alleine
00:31:24: Und wir sind alle verletzbar, ne?
00:31:27: Das ist vielleicht auch nochmal Du bist da nicht allein die Du oder der, du uns dazuhörst.
00:31:33: Es ist vielleicht auch nochmal wichtig zu verstehen ja dass du nicht... Auch wenn das in deinem direkten Umkreis jetzt gerade vielleicht so aussieht, du bist nicht alleine mit dieser Erfahrung, mit dem Schmerz und mit der Suche nach dem Ausweg.
00:31:47: Die gute Nachricht!
00:31:48: Es gibt einen den Ausweg noch eine gute Nachrichten.
00:31:52: Also du bist nie alleine und es gibt immer einen Ausweg.
00:31:56: Okay, dann würde ich sagen.
00:31:58: Das sind wir so ein bisschen ruhig jetzt ne?
00:32:00: So ein bisschen gar nicht so dynamisch wie sonst sondern eher so ein bißchen ruhig aber passt ja auch.
00:32:08: Ja genau.
00:32:10: Solltest du liebe Hörerinnen lieber Hörern dich angesprochen fühlen melde dich gerne über uns einen Kommentar oder stellen uns zur Frage.
00:32:19: Wir reagieren gerne darauf.
00:32:21: Genau.
00:32:22: Oder vielleicht, wenn jemand hier erfolgreich schon etwas gemacht hat, kann er ja auch oder sie eigene Tipps und Impulse geben?
00:32:30: Ja.
00:32:30: Oder Erfolgstories oder sowas, ja.
00:32:32: Das wäre auch schön!
00:32:33: Wir nehmen alles.
00:32:36: Genau.
00:32:37: Inwiegend Sinne eine gute Zeit.
00:32:39: dann, Jan.
00:32:39: Genau
00:32:40: bis zum nächsten Mal.
00:32:42: Bis dann.
00:32:43: Tschüüü.
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